Wien (OTS) – Wien, 02.04.2026 – „Für die Transportbranche ist der
Baustart der S1
und damit dem Regionenring ein Befreiungsschlag für den
Wirtschaftsstandort“, betont Wolfgang Böhm, Obmann der Wiener
Transporteure. „Endlich wird nicht mehr nur diskutiert, sondern
gebaut – das bringt Planbarkeit für die Betriebe und Perspektive für
neue Arbeitsplätze.“
Die Verlängerung der S1 mit dem Lobautunnel ist für Böhm ein
Schlüsselprojekt, um den Wirtschaftsraum Wien besser mit den Regionen
zu verbinden und den dringend nötigen Regionenring zu schließen.
Im laufenden Betrieb erwartet Böhm klare Vorteile: Weniger Stau,
weniger Verkehr in der Stadt und effizientere Transportwege erhöhen
die Produktivität der Betriebe deutlich. „Jede Minute, die Lkw und
Pendler nicht im Stau der Tangente stecken, ist eine Minute
Wertschöpfung und kein vergeudetes Kapital – der Regionenring ist die
Lebensader, die Wien als smarter Wirtschaftsstandort endlich
verdient“, so Böhm. Berechnungen zufolge kann allein durch die
eingesparte Staubelastung Wertschöpfungsgewinne von hunderten
Millionen Euro pro Jahr entstehen – in Wien rund 270 Mio. Euro, in
Österreich insgesamt über 360 Mio. Euro.