Rückblick: Tag der Weiterbildung 2026

Wien (OTS) – Am 1. Juni 2026 fand der 18. Tag der Weiterbildung mit
über 100
geladenen Gästen im Haus der Europäischen Union in Wien statt.
Expert:innen aus Bildung, Wirtschaft und Politik diskutierten über
die Rolle der Weiterbildung für die Wettbewerbsfähigkeit Europas und
die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich.

Bereits in der Begrüßung betonten Georg Pfeifer und Christian
Bayer die Bedeutung von Weiterbildung als Schlüssel für Innovation,
Beschäftigungsfähigkeit und wirtschaftliche Resilienz. Gleichzeitig
galt ihr Dank allen Menschen, die in der Weiterbildungsbranche tätig
sind und tagtäglich mit ihrem Engagement, ihrer Expertise und ihrer
Lehrtätigkeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Kompetenzen
und Zukunftschancen leisten

Zwtl.: Weiterbildungsstudie 2026: Weiterbildung gewinnt weiter an
Bedeutung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation der
Ergebnisse der repräsentativen Weiterbildungsstudie 2026 durch Ulli
Röhsner von MAKAM Research. Für die Studie wurden 200 HR-
Verantwortliche und Geschäftsführer:innen österreichischer
Unternehmen ab 20 Mitarbeiter:innen befragt.

Zwtl.: Weiterbildungsstudie 2026: Die wichtigsten Ergebnisse im
Überblick

– Weiterbildung wird immer wichtiger: 68 % der Unternehmen gehen von
einer steigenden Bedeutung beruflicher Weiterbildung aus.

– Digitalisierung und KI an der Spitze: Mit 68 % sind Digitalisierung
und Künstliche Intelligenz die wichtigsten Weiterbildungsthemen der
kommenden Jahre. Dahinter folgen Persönlichkeitsentwicklung (47 %)
sowie Management und Unternehmensführung (42 %).

– Investitionen steigen wieder: 31 % der Unternehmen erhöhen ihr
Weiterbildungsbudget für 2026, 43 % halten es konstant.

– Digitale Lernformen gewinnen an Bedeutung: Reine Präsenztrainings
sinken auf 46 %, während digitale Lernformen (30 %) und Blended
Learning (21 %) weiter zulegen.

– Positive Einstellung gegenüber KI: Bereits 80 % der HR-
Verantwortlichen bewerten die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz
positiv.

– Breiter KI-Weiterbildungsbedarf: Besonders gefragt sind
Grundlagenwissen zu KI (41 %), strategischer Einsatz im Unternehmen (
40 %), Generative KI (40 %), Prompt Engineering (40 %) sowie
rechtliche Rahmenbedingungen wie AI Act und Datenschutz (37 %).

– Weiterbildung als Wettbewerbsfaktor: 80 % der Befragten sehen
Weiterbildung als wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit ihres
Unternehmens im europäischen Marktumfeld.

Seit 2009 erhebt die Plattform Erwachsenenbildung gemeinsam mit
MAKAM Research jährlich die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der
berufsbezogenen Erwachsenenbildung.

Zwtl.: Weiterbildung als europäische Zukunftsaufgabe

Im Anschluss diskutierten Vertreter:innen aus europäischen
Institutionen, international tätigen Unternehmen und
Bildungsorganisationen im Panel „Chancenmodus – Weiterbildung als
Motor für Europa“ über die Bedeutung von Weiterbildung für die
Zukunft Europas. Im Mittelpunkt standen Fragen der
Wettbewerbsfähigkeit, der Fachkräftesicherung sowie die stärkere
Nutzung europäischer Bildungsinitiativen.

Zwtl.: Best-Practice-Beispiele aus der Erwachsenenbildung

Wie innovative Weiterbildung in der Praxis umgesetzt wird,
zeigten Mitglieder der Plattform Erwachsenenbildung anhand konkreter
Projekte.

Vorgestellt wurden die EU finanzierten Projekte „AI Act(ing) in
Adult Education“ , „Back on Track“ sowie „Social Impact Manager“ .
Die Beispiele verdeutlichten, wie Weiterbildung aktuelle
gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen aufgreifen
und konkrete Lösungsansätze bieten kann.

Zwtl.: Bildungsinitiativen in Europa

In seiner Keynote „Bildungsinitiativen in Europa“ gab
Europaabgeordneter Hannes Heide Einblicke in aktuelle europäische
Entwicklungen und Programme im Bildungsbereich. Im Fokus standen die
Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit sowie die Rolle von
Qualifizierung und lebenslangem Lernen für die Zukunft Europas.

Zwtl.: Wirtschaftsstandort Österreich: Mit Weiterbildung zur
Zukunftsfitness

Die zweite Paneldiskussion widmete sich dem Thema
„Wirtschaftsstandort Österreich – Mit Weiterbildung zur
Zukunftsfitness“ . Vertreter:innen aus Wirtschaft, Weiterbildung und
Technologie diskutierten darüber, welche Kompetenzen Unternehmen
künftig benötigen und wie Weiterbildung dazu beitragen kann,
Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke langfristig zu sichern.

Beim abschließenden Get-Together nutzten die Teilnehmer:innen die
Gelegenheit zum Austausch und Networking. Der Tag der Weiterbildung
2026 machte einmal mehr deutlich: Weiterbildung ist weit mehr als
Wissensvermittlung – sie ist ein zentraler Motor für Innovation,
Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Entwicklung.

Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung
Die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung ist ein Verein
bestehend aus den führenden privaten Anbieter:innen berufs- und
wirtschaftsbezogener Aus- und Weiterbildung:

bit group – best in training, www.bit.atndie Berater® www.dieberater.comnipcenter.at GmbH, www.ipcenter.atnÖsterreichische Medienakademie, www.oema.atnSeibersdorf Academy, www.seibersdorf-laboratories.atnTÜV AUSTRIA Akademie GmbH, www.tuv-akademie.atn Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at