„Report“ über Politikergehälter, Generationenvertrag und Rekord-Trockenheit

Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
12. Mai 2026,
um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

Der Wildwuchs der Politikergehälter

Die Bezüge von Politikerinnen und Politiker sind gesetzlich
geregelt und sollten transparent, nachvollziehbar und untereinander
vergleichbar sein. So sieht es jedenfalls das 1997 beschlossene
Bezügegesetz vor. Demnach sollten zum Beispiel alle Landeshauptleute
gleich viel verdienen – nämlich exakt so viel wie Minister im Bund.
Doch in den fast 30 Jahren, seit das Gesetz gilt, gab es immer wieder
Null-Lohnrunden, die jedoch nie für alle Ämter gleichzeitig galten.
Die Folge: Heute gibt es gravierende Unterschiede, die sachlich kaum
nachvollziehbar sind. Fast alle Landeshauptleute verdienen mehr als
Minister – drei von ihnen sogar mehr als der Vizekanzler. In Wien,
Niederösterreich und (ab Juli) in Oberösterreich verdienen selbst
Landesräte mehr als Minister. Und auch auf Gemeinde-Ebene gibt es
Kuriositäten: Der Bregenzer Bürgermeister verdient beispielsweise
mehr als der Landeshauptmann im Burgenland. Sein Amtskollege aus
Innsbruck verdient mehr als der Landeshauptmann in Kärnten. Patrick
Gruska und Yilmaz Gülüm haben sich die Zahlen genau angesehen.

Alt gegen jung – ist der Generationenvertrag am Ende?

Immer stärker steigen die Ausgaben für die Pensionen – heuer sind
es 27 Prozent des Staatshaushalts. Immer weniger Berufstätige müssen
künftig immer mehr Pensionisten finanzieren. Wie kann man
gegensteuern? Pensionsanpassungen kürzen und länger arbeiten sind
zwei der bereits gesetzten Maßnahmen. Die Regierung hat auch kürzlich
Anreize geschaffen, um Ältere länger im Job zu halten: die neue
Teilpension oder die großzügig angehobene Zuverdienstgrenze. Aber
reichen die Maßnahmen aus, um das Budget zu entlasten? Und was macht
die aufgeheizte Debatte mit dem Zusammenhalt zwischen den
Generationen? Immerhin glaubt laut Ö3-Jugendstudie ein Drittel der
Befragten, dass es um ihre Zukunft schlechter bestellt sei, als um
die ihrer Eltern. Barbara Krivanek und Sabina Riedl fragen nach.

Dazu im Interview: Ingrid Korosec, Präsidentin Seniorenbund, und
Sophie Wotschke, Nationalratsabgeordnete, NEOS

Die frühe Rekord-Trockenheit

Ein niederschlagsarmer Winter ging in einen niederschlagsarmen
Frühling über – mit dem Ergebnis, dass die Trockenheit in Österreich
heuer ungewöhnlich früh beginnt. Die zunehmende Trockenheit
verschärft den Druck auf die Wasserversorgung. Sinkende
Grundwasserspiegel und längere Hitzeperioden führen bereits zu ersten
Maßnahmen. In Osttirol etwa ist das Befüllen privater Pools und
Autowaschen untersagt. Auch die Landwirtschaft ist alarmiert. Ulla
Kramar-Schmid und Alexandra Nöbauer haben sich in Gegenden Kärntens
und des Burgenlands umgesehen, wo sich die Frage stellt: Sollen
Wasser-Routinen wie das Befüllen von Pools, das Autowaschen und das
Bewässern des Gartens verboten werden?