Regionalläden als Erfolgsmodell

St. Pölten (OTS) – Wie wichtig Regionalläden am Land sind und womit
sie Erfolg haben,
zeigt „Land und Leute“ beispielhaft in Niederösterreich. Ohne
Regionalläden wäre etwa die Nahversorgung in manchen Gegenden des
Landes schwierig, wie in Aigen im Waldviertel. Der einzige
Nahversorger in der Gemeinde mit ihren 14 Katastralgemeinden ist die
„Genuss Hittn“ – ein regionaler Selbstbedienungsladen, wichtig für
Kundschaft und bäuerliche Betriebe gleichermaßen.

Regionalläden haben aber auch eine wichtige soziokulturelle
Funktion, ist sich Elisabeth Harreither, Leiterin der Initiative „So
schmeckt Niederösterreich“, sicher. Das Zusammenkommen von Kundschaft
und produzierenden Betrieben macht auch die Wertschöpfungskette
sichtbar. Gelebt wird das etwa im Regionalladen „das LLois“ in
Langenlois, wo die Produzenten regelmäßig ihre Produkte persönlich
vorstellen.

Weitere Themen von „Land und Leute“ am 30. Mai:

Trend zum „Clean Eating“

Für die Rubrik „Genial gekocht – nachhaltig versorgt“ verrät
Ernährungsexpertin Lisa Shelton aus Tirol spannende Rezepte zum
„Clean Eating“. Dabei wird etwa auf Zucker und Weißmehl verzichtet
und es werden regionale, saisonale und möglichst unverarbeitete
Lebensmittel verwendet.

Auf den Spuren des roten Veltiners

Der Rote Veltliner darf als „Lokalmatador“ des Weinbaugebietes
Wagram in Niederösterreich bezeichnet werden, der auch den Tourismus
ankurbelt. Bei Weintouren erlebt man die Landschaft, den Wein und die
Leidenschaft der Winzerfamilien.

Hofbelebung neu gedacht

Brachliegende Ackerflächen wurden in Mietgärten verwandelt, ein
ehemaliger Schweinestall gibt nun einer Pilzkultur Raum: Johanna
Schriebl, eigentlich Religionslehrerin, belebt mit neuen Ideen den
Bauernhof ihrer Eltern in der Weststeiermark.

Kreative Auszeit am Hof

In dem über 100 Jahre alten Hofwiesler Hof im Lavanttal in
Kärnten sollen Menschen eine kreative Auszeit finden – etwa beim
Töpfern, Brotbacken oder Yoga. Neben der biologischen Landwirtschaft
ist das eine Nische dieses zertifizierten Green Care Betriebs.

Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer