Wien (OTS) – Rund 450 arbeitssuchende Asyl- und subsidiär
Schutzberechtigte sowie
ukrainische Vertriebene aus ÖIF-Deutschkursen nutzten am 26. Februar
2026 bei der Karriereplattform des Österreichischen Integrationsfonds
(ÖIF) im Einkaufszentrum HUMA Eleven in Wien die Möglichkeit, direkt
mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Neben Unternehmen
aus dem HUMA Eleven informierten unter anderem die Österreichische
Post AG, die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Wiener
Stadtwerke über offene Stellen, Einstiegs- und
Ausbildungsmöglichkeiten – auch für Personen mit noch geringen
Deutschkenntnissen. Integrationsministerin Claudia Bauer besuchte die
Karriereplattform und tauschte sich mit Unternehmensvertreter/innen
sowie arbeitssuchenden Teilnehmer/innen aus.
Claudia Bauer, Integrationsministerin: „Wer in Österreich lebt,
soll Deutsch lernen, arbeiten gehen und sich an unsere Werte halten.
Und genau dafür ist der Arbeitsplatz entscheidend – nirgends lernt
man die Sprache schneller. Arbeit bedeutet Teilhabe,
Selbstständigkeit und Integration. Die ÖIF-Karriereplattform bringt
Menschen, die arbeiten wollen, direkt mit Unternehmen zusammen. Unser
Ziel ist klar: Deutschlernen und Arbeiten müssen so früh wie möglich
Hand in Hand gehen, damit Integration rasch gelingt und die Menschen
auf eigenen Beinen stehen können.“
Roland Goiser, stellvertretender Direktor des Österreichischen
Integrationsfonds: „Integration gelingt am besten durch Deutschlernen
und Arbeiten. Deshalb bringen die ÖIF-Karriereplattformen
arbeitssuchende Teilnehmer/innen aus den Deutschkursen und
Unternehmen direkt zusammen – damit Deutschlernen und Arbeiten so
früh wie möglich verknüpft werden.“
Zwtl.: Berufschancen in Österreich: Bereits über 28.000
Teilnehmer/innen bei ÖIF-Karriereplattformen
Die vom ÖIF in ganz Österreich durchgeführten Karriereplattformen
bringen Unternehmen und arbeitssuchende Teilnehmer/innen aus ÖIF-
Deutschkursen zusammen. Die Teilnehmer/innen können vor Ort Gespräche
mit potenziellen Arbeitgeber/innen führen, sich auf offene Stellen
bewerben oder ein Bewerbungsgespräch vereinbaren. Bereits über 90
Unternehmen, darunter Lidl, REWE, IKEA und die Österreichische Post
AG, sind im Rahmen von Info-Veranstaltungen direkt mit Bewerber/innen
in Kontakt gekommen und haben Zuwander/innen über offene Stellen
sowie Einstiegs- und Beschäftigungsmöglichkeiten mit noch geringen
Deutschkenntnissen informiert. Über 28.000 Zuwander/innen haben
bisher an über 180 ÖIF-Karriereplattformen in ganz Österreich
teilgenommen. Der ÖIF informiert im Rahmen der Veranstaltung auch
über berufsbegleitende Deutschlernmöglichkeiten und unterstützt die
Teilnehmer/innen durch CV-Checks und das Anfertigen von
professionellen Bewerbungsfotos beim raschen Arbeitsmarkteinstieg.
Mehr Informationen unter www.karriereplattform.at .
Zwtl.: Arbeiten und Deutsch lernen: ÖIF bietet umfassendes Angebot
zum berufsbegleitenden Deutschlernen
Pflege, Tourismus, Handel oder Gastronomie – in vielen Branchen
fehlen in Österreich Arbeitskräfte. Um Flüchtlinge, Vertriebene und
Zuwander/innen beim Deutschlernen parallel zum Arbeiten zu
unterstützen, bietet der ÖIF berufsbegleitende Deutschkurse zu
Randzeiten sowie Deutschkurse in Unternehmen an. Neben Deutschkursen
bei Kursträgern stellt der ÖIF auf Sprachportal.at , der größten frei
zugänglichen Online-Deutschlernplattform im deutschsprachigen Raum,
eine Reihe an täglichen Online-Deutschkursen und berufsspezifischen
Online-Kursen zu Hotel- und Gastgewerbe, Lebensmittelhandel und
Pflege- und Gesundheitsberufen zur Verfügung, die ortsunabhängig und
berufsbegleitend besucht werden können. Ab sofort stehen am ÖIF-
Sprachportal zudem pro Woche 14 kostenlose Online-Deutschkurse zur
Verfügung, die speziell auf Personen mit geringen Deutschkenntnissen
ausgerichtet sind und praxisnah auf den Berufseinstieg vorbereiten.
Die Teilnehmer/innen lernen dabei laufend neue Berufsbilder kennen,
erwerben Redewendungen und Fachbegriffe und üben berufsspezifische
Gesprächssituationen – etwa aus der Gastronomie, Hotellerie, Pflege,
Tourismus oder dem Lebensmittelhandel.
Abdruckbare Fotos sind in Kürze auf der ÖIF-Website abrufbar.