Wien (OTS) – Am 4. und 5. Mai wird das Bundeskanzleramt zur
Innovationsschmiede:
Im Rahmen der Public AI Initiative kommen in Kooperation mit der TU
Austria die besten Nachwuchstalente des Landes zusammen. Gemeinsam
mit Expertinnen und Experten entwickeln Sie konkrete KI-Lösungen für
die öffentliche Verwaltung.
„Österreich hat exzellente Talente – genau deshalb öffnen wir das
Kanzleramt und setzen auf die Innovationskraft der nächsten
Generation. Der Public AI Hackathon ist die ideale Plattform, um
gemeinsam an der Modernisierung der Verwaltung zu arbeiten und einen
nachhaltigen Beitrag in Österreich zu leisten“, betont
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.
Top-Talente entwickeln praxisnahe Lösungen
Das Interesse am Hackathon ist seitens der Studierenden sehr groß:
Aus über 200 Bewerbungen wurden in einem Auswahlverfahren die Besten
ausgewählt. Insgesamt arbeiten 25 Top-Talente in fünf
interdisziplinären Teams daran, innovative und anwendungsnahe
Prototypen zu entwickeln. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen
und staatliche Services bürgerorientierter und effizienter zu
gestalten.
Der AI Hackathon bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen
direkt in die Praxis umzusetzen. In einer dynamischen
Arbeitsatmosphäre – Hackathon-typisch bis in die Nacht – entstehen so
gemeinsame Lösungen.
„Bei diesem Hackathon nutzen wir die Innovationskraft der
Studierenden der TU Austria, um völlig neue Möglichkeiten für Public
AI Services aufzuzeigen. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese
Initiative neue Perspektiven für die Verwaltung eröffnen wird“,
bekräftigt Univ.-Prof. DI Dr. Horst Bischof, Rektor der TU-Graz und
Vorsitzender des KI-Beirats.
Konkrete Challenges im Fokus
Der Public AI Hackathon deckt ein breites Spektrum an KI-Use Cases
ab: Im Fokus stehen konkrete Challenges – von der besseren Nutzung
von Open Data bis hin zu automatisierten Auswertungen von
Förderprojekten. Neben technischen Lösungen setzt das Event aber auch
Impulse für den Kulturwandel im öffentlichen Dienst: die Vernetzung
zwischen Studierenden und Verwaltungsmitarbeitenden stärkt das
gegenseitige Verständnis und schafft neue Wege für die digitale
Zukunft.
Von der Strategie zur konkreten Anwendung
Der Hackathon leistet darüber hinaus einen konkreten Beitrag zur
Public AI Initiative: Im Fokus stehen die Nutzung von „Large Language
Model as a Service“ sowie die Entwicklung spezialisierter Anwendungen
mit messbarem Mehrwert für die Verwaltung und Bevölkerung. Ziel ist
es, die Effizienz innerhalb der Verwaltung zu steigern und
Routineaufgaben schneller zu erledigen, sodass mehr Zeit für
fachliche Entscheidungen, komplexe Fragestellungen und den direkten
Service für Bürgerinnen und Bürger bleibt. Damit setzt die Initiative
einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsfitte Verwaltung.
Präsentation vor hochkarätiger Jury
Für eine enge Praxisanbindung stehen den Teams technische Expertinnen
und Experten des Bundesrechenzentrums sowie „Challenge Owner“ aus
Verwaltung, Politik und Forschung zur Seite. Die im Rahmen des
Hackathons entwickelten Lösungen werden am 5. Mai vor einer
hochkarätigen Jury präsentiert. Ziel ist es, vielversprechende
Ansätze weiterzuentwickeln und in konkrete Anwendungen zu überführen.