Nevada/Wien (OTS) – Autonomes Fahren ist eine strategische
Zukunftsentscheidung. Es geht
um Sicherheit, um Innovation, um Europas Rolle in der digitalen Welt
– und um die Lebensqualität der Menschen in Österreich.
Staatssekretär Alexander Pröll zeigt sich auf der CES, der
größten Technologiemesse der Welt, beeindruckt: „Die Fortbewegung der
Zukunft wird digital, vernetzt und zunehmend autonom sein. Die Frage
ist für mich hier heute nicht ob, sondern wann und wie wir diesen
Wandel gemeinsam gestalten“, betont Pröll. „Zukunftsfähigkeit heißt,
neue Technologien früh und aktiv einzusetzen – genau das ist unser
Anspruch für Österreich.“
Sicherheit, Verantwortung und Vertrauen
Autonomes Fahren bietet die Chance, den Straßenverkehr sicherer
zu machen. Zahlreiche internationale Studien und Pilotprojekte
zeigen, dass autonomes Fahren die Verkehrssicherheit deutlich erhöht.
Der überwiegende Teil schwerer Verkehrsunfälle ist heute auf
menschliche Fehler zurückzuführen – von Unaufmerksamkeit,
Alkoholkonsum bis zu Fehleinschätzungen.
Autonome Mobilität eröffnet neue Perspektiven für die persönliche
Sicherheit, insbesondere für Frauen. Durch transparente
Routenführung, digitale Nachvollziehbarkeit und klar definierte
Sicherheitsstandards können autonome Taxis das Sicherheitsgefühl
erhöhen und selbstbestimmte Mobilität zu jeder Tages- und Nachtzeit
unterstützen.
Digitale Souveränität europäisch denken
Im Fokus stehen aus Sicht von Pröll starke europäische Lösungen,
ergänzt durch internationale Partnerschaften dort, wo sie sinnvoll
sind. Ziel ist es auch beim autonomen Fahren, technologische
Abhängigkeiten zu reduzieren, Daten verantwortungsvoll zu nutzen und
europäische Standards aktiv in den globalen Wettbewerb einzubringen.
„Wir wollen offene Märkte, aber keine blinde Abhängigkeit“,
betont Pröll. „Digitale Souveränität heißt, selbst entscheiden zu
können und über die Grenzen hinaus zusammenzuarbeiten – gemeinsam mit
unseren europäischen Partnern.“
Österreich testet
Bereits heute werden in mehreren Bundesländern neue
Mobilitätslösungen mit automatisierten Fahrzeugen im täglichen
Verkehr getestet – sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum.
Damit verfolgt Österreich einen klaren politischen Ansatz: Innovation
soll dort ankommen, wo sie den Menschen konkret nützt. Im Mittelpunkt
stehen bessere Verbindungen, zusätzliche Angebote im öffentlichen
Verkehr und neue Mobilitätschancen für jene, die heute besonders auf
verlässliche Alternativen angewiesen sind.
Pröll macht sich selbst ein Bild: „Die Technologie ist definitiv
bereit und sicher, das zeigt die diesjährige CES in beeindruckender
Art und Weise. Jetzt müssen wir die Innovation nur mehr auf die
österreichische Straße bringen.“
Ziel muss aus Sicht von Pröll sein, nun rasch gemeinsam mit
Stakeholdern die nächsten politischen Schritte und die rechtlichen
Rahmenbedingungen zu setzen, um fahrerloses Fahren in Österreich
langfristig zu ermöglichen.
Bilder vom USA-Aufenthalt sind über das Fotoservice des
Bundeskanzleramts kostenfrei abrufbar.