Wien (OTS) – Die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) begrüßt den
Beschluss der
Spritpreisbremse im Nationalrat. Die Senkung der Mineralölsteuer
sowie die Begrenzung der Gewinnmargen im Treibstoffhandel bringen
insbesondere für Pendlerinnen und Pendler eine dringend notwendige
Entlastung und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur
Bekämpfung der Inflation.
„Gerade Beschäftigte in Industrie, Gewerbe und Produktion sind
oft auf das Auto angewiesen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.
Viele arbeiten im Schichtbetrieb oder an Standorten, die mit
öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar sind. Für sie
bedeutet jeder Cent weniger an der Zapfsäule eine Entlastung“, betont
PRO-GE-Bundesvorsitzender Reinhold Binder.
Die steigende Treibstoffkosten würden sich auf zahlreiche
Bereiche der Wirtschaft auswirken und letztlich die Preise für Waren
und Dienstleistungen nach oben treiben. Die nun beschlossene
Spritpreisbremse könne daher dazu beitragen, den Inflationsdruck zu
verringern. „Wenn die Kosten für Mobilität sinken, hilft das den
Menschen direkt und wirkt zugleich preisdämpfend auf die gesamte
Wirtschaft. Die neue Spritpreisbremse ist daher ein wichtiger
Schritt, um die Auswirkungen der Teuerung abzufedern“, so Binder.
Gleichzeitig verteidigt die PRO-GE die inkludierte
Margenbegrenzung. „Wer von Krisen und Preissprüngen
überdurchschnittlich profitiert, muss einen fairen Beitrag leisten.
Deshalb sind Eingriffe gegen überhöhte Gewinnmargen richtig und
notwendig. Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer die Last der Inflation tragen, während Konzerne
Rekordgewinne einfahren“, stellt Binder klar.