Wien (OTS) – Gestern wurde bekannt, dass Infineon 1,1 Milliarden Euro
in den
Standort Villach investiert. Reinhold Binder, Bundesvorsitzender der
Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), sieht darin ein „kraftvolles Signal
des Vertrauens in den Industriestandort Österreich und insbesondere
in die Kompetenz und Leistungsfähigkeit seiner Beschäftigten“.
„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten schaffen solche
Nachrichten Motivation, Zuversicht und Hoffnung“, betont Binder.
Dadurch zeige sich, dass Österreich ein ausgezeichneter Standort für
hochinnovative Technologien sei. „Österreich verfügt nicht nur über
stabile Rahmenbedingungen und Erfolge in Wissenschaft und Forschung,
sondern auch über hervorragend ausgebildete und motivierte
Fachkräfte, die es ermöglichen, dass derartige Projekte zum Erfolg
werden“, sagt Binder.
„Wer in den Standort investiert, investiert auch in die Zukunft
seiner Beschäftigten. Sichere, hochwertige Arbeitsplätze, gute
Arbeitsbedingungen und eine starke Sozialpartnerschaft sind die
Grundlage für nachhaltigen industriellen Erfolg“, betont der
Gewerkschaftsvorsitzende. Positiv hervorzuheben sei auch die
Förderung von 320 Millionen Euro durch die Republik im Rahmen des EU-
Chips-Acts.
„Die EU hat erkannt, dass Abhängigkeiten in globalen Lieferketten
reduziert und Investitionen in die eigene Produktion gestärkt werden
müssen. Gerade angesichts der weltpolitischen Unsicherheiten sind
Produktionsstandorte wie von Infineon in Villach wichtiger denn je“,
so Binder abschließend.