Pressegespräch: „Hautkrebs-Vorsorge neu gedacht: Mehr Sicherheit durch gezielte Früherkennung”

Wien (OTS) – Schluss mit der jährlichen Muttermalkontrolle für alle?
Das
regelmäßige Hautkrebsscreening bei Dermatolog:innen gilt für viele
Menschen als fixer Bestandteil der Vorsorge. Doch ist „mehr
Screening“ medizinisch eigentlich sinnvoll?

Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie
(ÖGDV) präsentiert erstmals einen bundesweiten Expertenkonsens zur
Hautkrebs-Früherkennung. Im Mittelpunkt steht ein risikobasierter
Ansatz. Zusätzlich zur regelmäßigen Selbstkontrolle wird eine
Basisuntersuchung ab dem 18. Lebensjahr und eine Reevaluierung des
Risikoprofils zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr geben. Für Menschen
mit Hauttyp I und andere Personengruppen mit erhöhtem Hautkrebsrisiko
empfiehlt der Konsensus weiterhin routinemäßige hautfachärztliche
Kontrollen in engmaschigem Abstand.

Was sich durch das organisierte nationale Hautkrebs-
Screeningprogramm ändern kann und soll und was das für Patient:innen,
Ärzt:innen und Versicherungsträger in Österreich bedeutet, besprechen
Experten der ÖGDV im Rahmen des Pressegesprächs.

– Hautkrebs-Screening im internationalen Vergleich

Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Trautinger

Vizepräsident der ÖGDV, Leiter der Abteilung für Haut- und
Geschlechtskrankheiten am Universitätsklinikum St. Pölten

– Präsentation des neuen ÖGDV-Konsensus

Prof. Priv.-Doz. DDr. Peter Kölblinger, MBA

Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie Salzburg,
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg

– Umsetzung der neuen Richtlinien

Dr. Manfred Fiebiger

Bundesfachgruppenobmann Dermatologie, Salzburg

Pressegespräch zum Thema „Hautkrebs-Vorsorge neu gedacht: Mehr
Sicherheit durch gezielte Früherkennung“

Datum: 1.7.2026, 09:30 – 10:30 Uhr
Ort: Presseclub Concordia
Bankgasse 8, 1010 Wien