Wien (PK) – Unter dem Titel „Posters in Parliament“ erhielten heute
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Studierende von verschiedenen österreichischen Universitäten die
Möglichkeit, ihre Bachelorarbeiten zu den Themen Nachhaltigkeit und
Barrierefreiheit bzw. Inklusion im österreichischen Parlament zu
präsentieren. Ausgewählt wurden besonders interessante Projekte, die
in Form von Postern ab Mitte Jänner auch im Besucherzentrum des
Parlaments für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden.
Interessierte können die Inhalte dann über QR-Codes aufrufen und sich
so direkt mit den Forschungsergebnissen auseinandersetzen. Es werden
dabei eine Vielzahl von Themen aufgegriffen, die von der
Frauengesundheit, dem Wassermonitoring, der Gebärdensprache bis hin
zum Zugang zu höherer Bildung reichen.
Ziel der gemeinsam mit der Uni Wien organisierten Veranstaltung
sei es, einen Raum für Diskurs zu schaffen und gegenseitig von den
vielen neuen Ideen zu profitieren, hob Parlamentsvizedirektor Alexis
Wintoniak in seinen Begrüßungsworten hervor. Auch in der über fünf
Jahre dauernden Sanierungsphase des Hohen Hauses seien die Prinzipien
Nachhaltigkeit und Inklusion oberste Priorität gewesen. Seitdem
arbeite man kontinuierlich daran, die hohen Standards zu erreichen
und weiter zu verbessern.
Das Parlament als Ort der Öffentlichkeit „par excellence“ sei
prädestiniert dafür, um wissenschaftliche Ergebnisse vorzustellen und
darüber in Dialog zu treten, meinte die Vizerektorin der Universität
Wien Christa Schnabl, die sich mit einer Videobotschaft an die
anwesenden Gäste wandte. Gerade in Zeiten, wo viel Verwirrung darüber
herrsche, was man unter Fakten, Meinungen und Vermutungen verstehe,
sei es wichtig, Orientierung zu schaffen. Es handle sich um ein neues
Format, das den Studierenden die Chance eröffne, ihre Arbeiten in der
Öffentlichkeit sichtbar zu machen und sich darüber auszutauschen.
EU-weite Kampagne zur Förderung der Wissenschaftskommunikation
„Posters in Parliament“ ist Teil des Erasmus+ Projekts „Posters
in Brussels“, das insbesondere Wissenschaftskommunikation, Forschung
und gesellschaftliches Engagement fördert. Dadurch sollen
Bachelorstudierende die Gelegenheit erhalten, ihre Arbeiten dort zu
präsentieren, wo ihre nationalen Entscheidungsträger zusammenkommen –
in ihren jeweiligen nationalen Parlamenten.(Schluss) sue
HINWEIS: Fotos von dieser Veranstaltung sowie eine Nachschau auf
vergangene Veranstaltungen finden Sie im Webportal des Parlaments .