Polizei 2026: Über 1.400 Neuaufnahmen für alle Bundesländer

Wien (OTS) – Die Aufnahmeplanung der Polizei für das Jahr 2026 ist
auf Kurs: Mit
insgesamt 1.415 geplanten Neuaufnahmen werden alle neun
Landespolizeidirektionen gestärkt und alle Abgänge kompensiert. Der
Rekord-Personalstand der Exekutive mit ca. 32.500 Polizistinnen und
Polizisten kann so nachhaltig gewährleistet werden.

„Die Stärkung unserer Exekutive wird fortgesetzt“, sagt
Innenminister Gerhard Karner. „2026 werden österreichweit mehr als
1.400 Polizeischülerinnen und Polizeischüler in die Grundausbildung
der Bundespolizei aufgenommen. Denn es ist unser klares Ziel, den
aktuellen Höchststand an Polizistinnen und Polizisten auch weiterhin
zu sichern.“

Das Innenministerium verfolgt bei der Personalplanung
langfristige und strategische Ziele. Durch modernes Recruiting und
konsequente Aufnahmen begründet die Bundespolizei ein solides
Personalfundament für die Aufgaben der Gegenwart und die
Herausforderungen der Zukunft.

Aufnahmen für die Bundesländer im Detail

Das vergangene Jahr war für die Polizei personaltechnisch ein
Rekordjahr, noch nie zuvor gab es in Österreich so viele
Polizistinnen und Polizisten wie aktuell.

Die Neuaufnahmen der Polizei finden in vier Turnussen (
quartalsmäßig) statt, je nach Bedarf in unterschiedlichen
Bildungszentren. Von den insgesamt 1.415 geplanten Aufnahmen fallen
505 auf die Turnusse März und Juni. Da viele Bildungszentren durch
die starken Aufnahmen auf voller Kapazität laufen, wird der Großteil
der heurigen Neuaufnahmen deshalb an den späteren Stichtagen im
September und Dezember den Dienst antreten.

Im März und Juni startet je eine Ausbildungsklasse mit 25 bis 30
Schülerinnen und Schülern in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und
Niederösterreich. Für Wien beginnen in diesen beiden Turnussen 400
Schülerinnen und Schüler in 16 Klassen ihre Polizeigrundausbildung,
wobei eine gesonderte Klasse für die neue Sondereinheit
„Objektschutzpolizei“ bereitgestellt wird.

Derzeit befinden sich österreichweit 3.160 Polizeischülerinnen
und Polizeischüler in der zweijährigen Grundausbildung, in die
bereits eine intensive Praxisphase fällt, wo die Schülerinnen und
Schüler die Kollegenschaft im Regeldienst operativ unterstützen
können, sowohl bei regulären Amtshandlungen als auch bei
Großeinsätzen wie Versammlungen oder Veranstaltungen im Sport.

Abgänge kompensiert – Personalstand gedeckt

Die Polizei stand in den vergangenen Jahren vor der großen
Herausforderung, außerordentlich viele Ruhestandsversetzungen
rechtzeitig und möglichst vollumfänglich kompensieren zu müssen.
Durch eine massive Aufnahmeoffensive ist es gelungen, diese Abgänge
nicht nur auszugleichen, sondern den Gesamt-Personalstand der
Sicherheitsexekutive weiter auszubauen. Generell ist die
Polizeifamilie in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 4.100
Polizistinnen und Polizisten gewachsen.

Der Personalbedarf kann dadurch in allen Landespolizeidirektionen
gedeckt und die Abgänge kompensiert werden, wobei die Polizei Wien
nach wie vor einen Sonderfall darstellt. Wenngleich nun auch hier die
Ruhestandsversetzungen mit den Neuaufnahmen kompensiert werden
können, hat die LPD Wien weiterhin einen hohen Personalbedarf.
Deshalb sind hier die Aufnahmen, wie oben ersichtlich, kontinuierlich
überdurchschnittlich hoch.

Keine budgetären Einschränkungen beim Polizeipersonal

Die Personal- und Aufnahmezahlen der Sicherheitsexekutive sind
vom aktuellen Sparbudget des Bundes nicht betroffen: Jeder Abgang in
den Reihen der Polizei wird 1:1 nachbesetzt. In der Verwaltung wird
derzeit hingegen nur jede dritte Stelle nachbesetzt.