Wien (OTS) – „Ein stabiles Pensionssystem steht auf mehreren Säulen.
Mit der
Reform der betrieblichen Altersvorsorge stärken wir jetzt gezielt die
zweite Säule und machen sie für alle Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer zugänglich“, betont ÖVP-Finanzsprecher Andreas
Ottenschläger. Derzeit verfügt nur rund ein Viertel der Beschäftigten
über eine Pensionskassenzusage. Künftig sollen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer ihre erworbenen Abfertigungsansprüche auch dann in eine
Pensionskasse übertragen können, wenn ihr Arbeitgeber selbst keinen
Pensionskassenvertrag abgeschlossen hat. „Damit öffnen wir den Zugang
zu einer lebenslangen Zusatzpension und schaffen ein Angebot, von dem
künftig deutlich mehr Beschäftigte profitieren werden. Der Zugang zu
zusätzlicher Altersvorsorge darf nicht davon abhängen, ob der eigene
Arbeitgeber bisher ein entsprechendes Modell angeboten hat“, so
Ottenschläger.
Der ÖVP-Mandatar weiter: „Wichtig ist dabei auch die Wahlfreiheit
für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie sollen selbst
entscheiden können, wie sie ihre Vorsorge veranlagen wollen“. Gerade
für jüngere Menschen soll die langfristige Veranlagung eine
attraktive Möglichkeit sein, zusätzlich zur staatlichen Pension
vorzusorgen. „Wir wollen die betriebliche Altersvorsorge
modernisieren, verbreitern und damit zukunftsfit machen – ebenso, wie
unser Pensionssystem insgesamt. So schaffen wir neue Möglichkeiten
für eine zusätzliche Pension und stärken gleichzeitig den
österreichischen Kapitalmarkt.“ Die Reform tritt mit 1. Jänner 2028
in Kraft, damit sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmen
sowie Vorsorgeeinrichtungen ausreichend vorbereiten können. „Jetzt
geht es darum, umfassend zu informieren und möglichst vielen
Beschäftigten den Zugang zu dieser zusätzlichen Vorsorgemöglichkeit
zu eröffnen“, so Ottenschläger abschließend. (Schluss)