Ottenschläger: Inflation wirksam bekämpfen und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern

Wien (OTS) – „Die geopolitischen Konflikte im Iran und in der Ukraine
stellen
Europa und insbesondere Österreich vor große wirtschaftspolitische
Herausforderungen“, so heute, Montag, ÖVP-Finanzsprecher Abg. Andreas
Ottenschläger anlässlich der Sondersitzung des Nationalrats.
Bundeskanzler, Vizekanzler und Außenministerin hätten bereits in
ihren Eingangsstatements die Dimension dieser Entwicklungen klar
aufgezeigt. Als exportorientierte Volkswirtschaft sei Österreich
besonders betroffen, da zahlreiche Arbeitsplätze von international
tätigen Unternehmen abhängen.

Ein gemeinsames Ziel aller Parlamentsfraktionen sei jedoch
erkennbar: die steigende Inflation bestmöglich zu bekämpfen. Diese
treffe nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts,
sondern auch die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar durch sinkende
Kaufkraft. Besonders energiegetriebene Preissteigerungen müssten an
der Wurzel bekämpft werden. Die Regierung habe daher bereits
Maßnahmen wie die Senkung der Energieabgabe umgesetzt. Jede einzelne
Maßnahme trage – wie dies auch Wirtschaftsexperten bestätigen – zur
Inflationsdämpfung bei. In Summe könnten die gesetzten Schritte bis
zur Jahresmitte eine Reduktion um zumindest 0,5 Prozentpunkte
bewirken. „Es ist ein spürbarer Unterschied, ob die Inflationsrate
bei zwei oder bei 2,5 Prozent liegt – für die Menschen ebenso wie für
unsere Unternehmen“, so Ottenschläger. Ziel sei es, den
Inflationskreislauf frühzeitig zu durchbrechen und eine Entwicklung
wie in den vergangenen Jahren zu verhindern.

Die geplante Gesetzesmaßnahme sei daher ein weiterer wichtiger
Beitrag zur Dämpfung der Inflationsentwicklung, appellierte
Ottenschläger an die Oppositionsparteien, dieser zuzustimmen.

(Schluss)