Wien (OTO) – Der palästinensisch-österreichische Künstler Osama Zatar
zeigt von 5.
bis 23. Dezember immer von 16 bis 21 Uhr seinen Weihnachtlichen
Zyklus mit begleitender Werksschau. Die Ausstellung ist eine
eindringliche Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen im
Konflikt zwischen Israel und Palästina sowie seinem Leben in der
Diaspora.
– Episode 1: Frieden – Von Böse zu Gut (2015–2019)
Waffen verwandeln sich in Werkzeuge und spielbare Musikinstrumente –
ein Bild für die Möglichkeit von Wandel und Frieden.
– Episode 2: Weiße Hände – Von Gut zu Böse (2020–2025)
Engel, das Symbol des Guten und Reinen, greifen zu Waffen.
Die weißen Hände stehen auch für die Hände der Kinder, in die wir
Erwachsenen Spielwaffen und Computerkonsolen legen, um sie – meist
unreflektiert – für zukünftige Kriege als (Drohnen-) Kämpfer
auszubilden.
Hier liegt auch das „Weihnachtliche“, denn in vielen
Kriegsschauplätzen der Welt sehen Kinder zur Weihnachtszeit am
Nachthimmel statt jubilierenden Engel nur Drohnen, Engel mit Waffen.
– .. mit Werksschau 2015–2025
Sami Ajouri zeigt seine neueste Fotoserie aller Arbeiten Zatar’s in
Sammlungen und Privatbesitz
– und Vernissage am 5 Dezember von 16 bis 21 Uhr
mit Konzert um 19 Uhr von Basma Jabr und Orwa Saleh mit Osama’s
Instrumenten