Wien (OTS) – Am 10. September 2026 fiel der Startschuss für die im
Regierungsprogramm vorgesehene Gesamtreform des ORF. Rund 200
geladene Teilnehmer:innen aus Politik, Medien, Wissenschaft, Kunst,
Kultur, Sport, Kreativwirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung
folgten der Einladung von Vizekanzler und Medienminister Andreas
Babler und traten am ersten Tag des ORF-Zukunftsforums in Wien
zusammen.
Babler hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung öffentlich-
rechtlicher Medien hervor: „Wir reformieren den ORF nicht, um das
Fernsehen von gestern zu retten. Wir reformieren ihn, um die
demokratische Öffentlichkeit von morgen zu sichern“. Schließlich
tragen Medien eine große Verantwortung bei der Berichterstattung und
der Einordnung von Informationen und der Abbildung der
österreichischen Vielfalt unter anderem in den Bereichen Kultur,
Sport, Wissenschaft, Religion oder Minderheiten.
Im Vorfeld des ORF-Zukunftsforums wurden im Rahmen von
Beteiligungsformaten Bürger:innen und Expert:innen eingeladen, ihre
Ideen für die ORF-Reform mitzugeben.
„Der ORF wird von den Menschen in diesem Land finanziert. Er soll
für die Menschen in diesem Land da sein und daher ist es auch
wichtig, dass möglichst viele Perspektiven auch in die Frage
einfließen, wie seine Zukunft aussehen soll“, so Vizekanzler Babler.
Das Programm des ORF-Zukunftsforums verbindet wissenschaftliche
und internationale Perspektiven mit Dialog- und Arbeitsformaten.
Internationale Expertinnen und Experten sowie Vertreter:innen
öffentlich-rechtlicher Medien bringen Erfahrungen aus anderen Ländern
ein und ordnen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Medienpolitik,
Plattformökonomie und Digitalisierung ein.
Den Keynote „Zur Rolle öffentlich-rechtlicher Medien im digitalen
Umfeld“ hielt die Inhaberin des Lehrstuhls für Journalistik an der KU
Eichstätt-Ingolstadt Annika Sehl bevor sich die Teilnehmer:innen in
die fünf thematischen Arbeitsgruppen („Öffentlich-rechtlicher Auftrag
und Programm“, „Jugend und Medienkompetenz“, „Digitalisierung,
Plattformen und Künstliche Intelligenz“, „Strukturen, Governance und
Repräsentanz des Publikums“, „Kooperationen und Medienstandort
Österreich“) zurückzogen.
Matthias Rohrer, Geschäftsführer Das Zielgruppen Büro,
präsentierte die Ergebnisse aus Online-Konsultation, Fokusgruppen und
Jugend-Workshop.
Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Diskussionsrunde mit
Anna Buchegger, Marina Lacković alias Malarina, Ralf Rangnick, Jakob
Schubert, Anna Weidenholzer, die die Perspektiven aus Unterhaltung,
Kunst, Kultur und Sport abbilden soll.
Alle Informationen zum ORF-Zukunftsforum des Medienministeriums,
die Ergebnisse aus Online-Konsultation, Fokusgruppen und Jugend-
Workshop sowie die Videos der Vorträge finden Sie unter: www.orf-
zukunftsforum.at