Olischar ad Weltkulturerbe: Ping-Pong-Spiel von Bürgermeister Ludwig setzt sich fort

Wien (OTS) – „Der Bürgermeister hat heute erneut gezeigt, dass er
beim Thema
Heumarkt-Projekt keine klare Linie und schon gar keinen schlüssigen
Plan zum Schutz unseres Weltkulturerbes hat. Und die Verantwortung
wird weiterhin wie in einem Ping-Pong-Spiel hin- und hergeschoben“,
so Planungssprecherin Gemeinderätin Elisabeth Olischar zu den
heutigen Aussagen in der Fragestunde.

Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem jüngsten Erkenntnis
festgestellt, dass das Projekt ‚Heumarkt Neu 2021‘ erhebliche
negative Auswirkungen auf das UNESCO-Weltkulturerbe hat und daher
einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss. Laut der
Berichterstattung der Tageszeitung Kurier vom 10. November 2025 wurde
auch bekannt, dass das Projekt ‚Heumarkt Neu 2023‘ – die kleinste
Variante, die aktuell anhängig ist – in einem vom
Bundesverwaltungsgericht beauftragten Gutachten ebenso als nicht
welterbetauglich klassifiziert wird.

„Wenn selbst die kleinste Variante des Projekts nicht mit dem
Weltkulturerbe vereinbar ist, dann hat die Stadtregierung ein
massives Problem – und zwar eines, das sie seit Jahren ignoriert“, so
Olischar und weiter: „Der Bürgermeister hätte heute Gelegenheit
gehabt, klarzustellen, wie er Wiens Weltkulturerbestatus tatsächlich
sichern will. Stattdessen hat er sich hinter Allgemeinplätzen
versteckt.“

„Es braucht daher endlich einen transparenten, ehrlichen
Neustart. Nur eine konsequent welterbetaugliche Lösung kann den
Welterbestatus schützen und den internationalen Ruf unserer Stadt
bewahren“, so Olischar abschließend.