Ofenauer: Wehrdienstreform wird Landesverteidigung stärken und Österreich krisenfester machen

Wien (OTS) – „Die Wehrdienstreform wird die rot-weiß-rote
Landesverteidigung
stärken und Österreich krisenfester machen. Damit legt die
Bundesregierung ein gutes Ergebnis vor, das den heutigen
sicherheitspolitischen Herausforderungen gerecht wird“, betont ÖVP-
Wehrsprecher Friedrich Ofenauer. Der russische Angriffskrieg auf die
Ukraine oder Cyberbedrohungen haben gezeigt, dass es im Sinne von
Schutz und Sicherheit unseres Landes und seiner kritischen
Infrastruktur notwendig ist, die eigene Verteidigungsfähigkeit
nachhaltig zu stärken. Ofenauer: “Die heute im Zuge des
Sommerministerrates vorgestellte Einigung ist dementsprechend der
richtige Schritt für eine moderne und zukunftsfitte
Landesverteidigung.“

Konkret soll der Grundwehrdienst durch verpflichtende
Truppenübungen – die direkt an den Grundwehrdienst anschließen –
sowie nachgelagerte Milizübungen um insgesamt drei Monate verlängert
werden. “Das entspricht den Empfehlungen der Wehrdienstkommission in
Form eines Stufenmodells, mit dem die Einsatzbereitschaft des Heeres
gestärkt und die Miliz nachhaltig abgesichert wird”, sagt der ÖVP-
Abgeordnete. Wichtig ist auch die Attraktivierung des
Grundwehrdienstes durch die Erhöhung der finanziellen Vergütung auf
1.000 Euro pro Monat oder die Einführung von Urlaubstagen. Ofenauer:
“Bessere Rahmenbedingungen erhöhen die Wehr- und
Verteidigungsfähigkeit der jungen Männer, die diesen wichtigen Dienst
an der Republik und für die Menschen leisten.“

Gleichzeitig ist auch die Zukunft des Zivildienstes von
Bedeutung, der bei der Reform eine wichtige Rolle gespielt hat. Mit
der Wehrdienst-Garantie schafft die Regierungskoalition ein
ausgewogenes Verhältnis zwischen Wehr- und Zivildienst und stellt
sicher, dass das Bundesheer auch künftig über ausreichend Personal
verfügt. Wenn es ab 2028 zu wenige Grundwehrdiener gibt, wird sich
der Zivildienst daher ab dem Folgejahr um zwei Monate verpflichtend
verlängern. (Schluss)