Ofenauer: „Kunasek verabsäumte Hercules-Nachbeschaffung“

Wien (OTS) – „Es ist bemerkenswert, wie schnell die FPÖ vergisst:
Hätte der
damalige Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) zeitgerecht die
Nachbeschaffung der mittlerweile über 60 Jahre alten Transportflieger
veranlasst, hätten wir drei funktionstüchtige Maschinen. Die FPÖ mit
ihrem Generalsekretär Hafenecker versucht wieder einmal in einer
sicherheitspolitisch dramatischen Situation politisches Kleingeld zu
wechseln. Wieder zeigt sich, dass die FPÖ ein Sicherheitsrisiko für
Österreich ist“, so der Wehrsprecher der Volkspartei, Friedrich
Ofenauer.

„Bundesministerin Klaudia Tanner hat es in ihrer ersten Amtszeit
nicht nur geschafft, das Verteidigungsbudget zu erhöhen, sondern sie
setzt auch dringend notwendige Maßnahmen für die Sicherheit in
unserem Land und erneuert beispielsweise die Luftflotte
schrittweise“, so Ofenauer und weiter: „Die Nachbeschaffung der
Transportflieger wurde 2021 eingeleitet, 2024 wurde der Kaufvertrag
für vier fabrikneue Maschinen des Typs Embraer C-390 unterzeichnet.
Die erste Maschine wird 2028 in Österreich landen, weitere folgen
dann in den Jahren 2029 und 2030. Das ist das Jahr, in dem die
Erneuerung vollständig abgeschlossen sein wird.“

Abschließend betont Ofenauer: „Zur aktuellen Situation ist zu
sagen: Das BMEIA unterstützt Österreicherinnen und Österreicher, die
die betroffenen Länder verlassen wollen vor Ort. Ebenso sind mehrere
Einsatzteams des Jagdkommandos des Bundesheeres in der Region, um bei
Bedarf zu unterstützen. Die Frage eines Einsatzes militärischen
Fluggeräts stellt sich aktuell gar nicht, weil die meisten Flughäfen
in der Region geschlossen sind. Sobald sie wieder geöffnet sind, kann
eine assistierte Ausreise mit zivilen Flugzeugen stattfinden. Die
Ausreise mit zivilen Flugzeugen ist das erste und beste Mittel der
Wahl.“