ÖVP – Zierfuß: Anstieg bei Einbürgerungsanträgen ist auch die Folge verfehlter Wiener Integrations- und Sozialpolitik

Wien (OTS) – Die Zahl der Einbürgerungsanträge in Wien ist im
vergangenen Jahr um
fast 60 Prozent gestiegen. Die MA 35 verweist dabei selbst darauf,
dass diese Entwicklung auch mit den Fluchtbewegungen der Jahre 2015
und 2016 zusammenhängt. Für die Wiener Volkspartei zeigt sich damit
einmal mehr, wie massiv die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre
bis heute nachwirken.

„Wien ist seit Jahren Magnet für Mindestsicherung,
Sozialleistungen und Zuwanderung in das Sozialsystem. Wer diese
Realität ignoriert, verschließt die Augen vor den Folgen der eigenen
Politik“, so Klubobmann Harald Zierfuß.

Besonders problematisch sei, dass die SPÖ in Wien immer wieder
eine Aufweichung des Staatsbürgerschaftsrechts fordere. „Gerade jetzt
zeigt sich, warum am strengen österreichischen
Staatsbürgerschaftsrecht nicht gerüttelt werden darf. Die
Staatsbürgerschaft ist kein Automatismus. Sie muss am Ende einer
gelungenen Integration stehen“, betont Zierfuß.

„Wer österreichischer Staatsbürger werden will, muss dauerhaft
auf eigenen Beinen stehen, die deutsche Sprache beherrschen, unsere
Rechtsordnung respektieren und sich klar zu unseren Werten bekennen.
Wien braucht endlich weniger Sozialmagnet und dafür mehr echte
Integration“, so Zierfuß abschließend.