ÖVP-Taborsky/Hammerer/Ofner ad Jedmayer/U6-Station: Massiver Druck auf SPÖ-Neos bringt erste substanzielle Ergebnisse

Wien (OTS) – „Jahrelang haben SPÖ und Neos die Probleme rund um den
Jedmayer und
die U6-Station-Gumpendorfer Straße ignoriert oder kleinzureden
versucht. Erst durch den beharrlichen Druck der ÖVP und der
betroffenen Anrainer kommt nun endlich Bewegung in die Sache. Dass
jetzt erste substanzielle Maßnahmen gesetzt werden, ist richtig und
notwendig. Klar ist aber auch: Wir stehen erst am Anfang“, erklären
Sicherheitssprecher Gemeinderat Hannes Taborsky, ÖVP-Mariahilf Obmann
Gerhard Hammerer und Felix Ofner, Obmann der ÖVP Rudolfsheim-
Fünfhaus. Taborsky betont, dass die nun angekündigte polizeiliche
Schutzzone eine langjährige Forderung der ÖVP war: „Wir haben dabei
stets auf das erfolgreiche Vorbild Wiener Neustadt verwiesen. Die
Schutzzone soll vor allem Kinder und Jugendliche schützen, das
Sicherheitsgefühl erhöhen und der Polizei wirksamere
Eingriffsmöglichkeiten geben, gegen Drogenhandel und Störungen
vorzugehen. Dass diese Maßnahme jetzt kommt, bestätigt, wie richtig
unsere Linie war.“

Scharfe Kritik kommt von Gerhard Hammerer am Verzicht auf eine
Alkoholverbotszone rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße: „Es
ist völlig unverständlich, warum diese zentrale Forderung weiterhin
offenbleibt. Schutzzone und Alkoholverbotszone müssen Hand in Hand
gehen. Wenn es ein Alkoholverbot nur rund um den Westbahnhof gibt,
ist die Gefahr einer Verlagerung der Probleme Richtung Jedmayer-
Grätzel offensichtlich.“ Auch Felix Ofner sieht das Paket nur als
ersten Schritt: „Wo bleibt endlich die wienweite Sucht- und
Drogenstrategie? In der aktuellen Strategie aus dem Jahr 1999 (!)
kommt der Jedmayer nicht einmal vor, obwohl mehr als 72 Prozent aller
Spritzenabgaben und knapp 82 Prozent aller Spritzentauschkontakte auf
diesen Standort entfallen. Diese massive Belastung spüren die
Menschen im Grätzel an der Grenze zwischen Mariahilf und Rudolfsheim-
Fünfhaus Tag für Tag.“

Taborsky, Hammerer und Ofner abschließend: „Die ÖVP wird den
Druck auf SPÖ und Neos weiter erhöhen. Unser Fünf-Punkte-Paket liegt
seit langem auf dem Tisch. Jetzt braucht es die vollständige
Umsetzung und eine Anrainerversammlung, damit endlich auch die
Betroffenen selbst zu Wort kommen.“

5-Punkte-Paket für mehr Sicherheit und Ordnung:

– Alkoholverbotszone im Bereich der U6-Station, um den öffentlichen
Raum sicherer und sauberer zu machen.

– Einrichtung von weiteren Schutzzonen zum besseren Schutz von
Passanten und Anrainern.

– Permanenter Sicherheitsdienst der Wiener Linien mit sichtbarer
Präsenz in der U6-Station.

– Mehr Sozialarbeiter, regelmäßige Reinigung und Instandhaltung,
insbesondere in Parks und im Umfeld der U-Bahn-Stationen.

– Installation von Notrufsäulen und Videoüberwachung für rasche Hilfe
und mehr Sicherheit im Ernstfall.