Wien (OTS) – Die angekündigten umfassenden Sommersperren auf
zentralen
Bahnstrecken in Wien werden den öffentlichen Verkehr über Monate
massiv belasten. Besonders die mehrwöchige Sperre zwischen
Praterstern und Floridsdorf sowie die darauffolgende, 14-monatige
Unterbrechung einer der wichtigsten Achsen quer durch die Stadt
betreffen täglich hunderttausende Fahrgäste. „Die Modernisierung der
Infrastruktur ist notwendig, aber die SPÖ-Neos-Stadtregierung darf
die Wienerinnen und Wiener mit den Folgen nicht alleine lassen. Jetzt
braucht es einen konkreten, belastbaren Ersatzplan statt bloßer
Ankündigungen“, betont Gemeinderätin Elisabeth Olischar,
Verkehrssprecherin der Wiener Volkspartei.
Zwtl.: Verlässlichkeit statt Verkehrschaos
Die gleichzeitigen Bauarbeiten im Bahn-, Straßenbahn- und U-Bahn-
Netz erhöhen den Druck zusätzlich. Aus Sicht der Wiener Volkspartei
müsse die SPÖ-Neos-Stadtregierung umgehend gemeinsam mit den ÖBB und
den Wiener Linien ein abgestimmtes Gesamtkonzept vorlegen, das
Taktverdichtungen, klare Informationsketten und funktionierende
Ausweichrouten sicherstellt. „Wer hunderttausende Menschen täglich
zum Umsteigen zwingt, muss auch garantieren, dass diese Alternativen
funktionieren. Überfüllte Bahnsteige und stundenlange Verzögerungen
dürfen nicht zur neuen Normalität werden“, so Olischar.
Abschließend fordert Olischar volle Transparenz gegenüber der
Bevölkerung: „Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, was auf
sie zukommt – und wie die SPÖ-Neos-Stadtregierung gedenkt, Wien trotz
dieser massiven Eingriffe mobil zu halten. Eine funktionierende Stadt
braucht funktionierende Verbindungen – auch während Bauarbeiten.“