ÖVP-Olischar: Rücktritt des Marktamtsleiters war unausweichlich – Volle Aufklärung bleibt notwendig

Wien (OTS) – Der Rücktritt des Leiters des Wiener Marktamts ist die
logische
Konsequenz angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe. „Der Rücktritt
war unausweichlich. Er darf aber keinesfalls das Ende der Aufklärung
sein. Jetzt ist die SPÖ-Neos-Stadtregierung gefordert, sämtliche
Vorwürfe lückenlos aufzuklären und vollständige Transparenz
herzustellen“, betont Gemeinderätin Elisabeth Olischar.

Besonders aufklärungsbedürftig sei, wann die zuständigen Stellen
erstmals von den Vorwürfen Kenntnis hatten und welche Maßnahmen
seither gesetzt wurden. „Die Wienerinnen und Wiener haben Anspruch
darauf zu erfahren, wer wann informiert war und warum offenbar nicht
früher gehandelt wurde. Vertrauen in die Stadtverwaltung kann es nur
geben, wenn alle offenen Fragen restlos beantwortet werden“, so
Olischar weiter.

Der Rücktritt entbinde die politisch Verantwortlichen nicht von
ihrer Verantwortung. „Es braucht jetzt eine umfassende interne und
dienstrechtliche Aufarbeitung. Vertuschung oder Verzögerung dürfen in
der Wiener Stadtverwaltung keinen Platz haben“, hält Olischar fest.

Abschließend fordert sie eine rasche und transparente Information des
Gemeinderats über den Stand der Untersuchungen sowie eine
vollständige Offenlegung der Abläufe rund um den Fall.