ÖVP – Keri: MA 11 braucht mehr als einen neuen Namen an der Spitze – Neos-Stadträtin muss jetzt liefern

Wien (OTS) – Die Wiener Volkspartei wünscht Bernhard Mager als neuem
Leiter der
Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) viel Erfolg und vor allem Kraft, denn
die MA 11 hat unzählige Baustellen. „Die politische Verantwortung
liegt weiterhin bei der zuständigen Neos-Stadträtin. Sie hätte längst
gegensteuern müssen“, so Gemeinderätin Sabine Keri,
Familiensprecherin der Wiener Volkspartei. Gerade in den letzten
Tagen hat die Wiener Volkspartei wiederholt auf die gravierenden
Missstände in der MA 11 und im Ressort der Neos-Stadträtin Emmerling
hingewiesen – insbesondere der tragische Fall eines Fenstersprungs
eines schwer traumatisierten Mädchens zeigt, dass in der MA 11 das
Wohl der Kinder endlich wieder gewahrt werden muss.

Einige Baustellen, vor denen die MA 11 steht: Statt der
vorgesehenen acht Kinder werden in den Krisenzentren mittlerweile bis
zu 14 betreut, Ruhezeiten der Mitarbeiter können vielfach nicht
eingehalten werden – Umstände, die auch der Stadtrechnungshof bereits
kritisiert hat. Auch die Volksanwaltschaft wies darauf hin, dass
psychische Krisen, Selbstverletzungen und Drogenkonsum einzelner
Bewohner das Betreuungspersonal an seine Grenzen bringen. „Wenn
Kinder aus ihren Familien genommen werden, um sie zu schützen, dann
haben die MA 11 und Stadträtin Emmerling die Verantwortung, dafür zu
sorgen, dass die Kinder sicher und bestmöglich individuell betreut
werden. Wichtig ist auch, dass man nicht erst auf medialen Zuruf zu
arbeiten beginnt“, so Keri abschließend.