Wien (OTS) – „SPÖ und Neos lassen wieder einmal eine große Chance für
Wien
ungenutzt. Während beim Song Contest zehntausende Gäste in die Stadt
kommen, bleiben die Geschäfte geschlossen. Das ist wirtschaftlich
unverständlich und ein fatales Signal für den Standort“, so
Landesparteiobmann Markus Figl in einer ersten Reaktion angesichts
der Meldung, wonach die Gespräche zur Sonntags- und Feiertagsöffnung
während des Eurovision Song Contests ergebnislos verlaufen sind.
Besonders scharf kritisiert Figl die Rolle der Neos. „Die Neos
haben die Sonntagsöffnung noch großspurig gefordert und als Chance
für Wirtschaft und Tourismus dargestellt. Jetzt, wo es darauf
ankommt, ist davon nichts mehr übrig. Die Neos fallen einmal mehr um,
sobald es ernst wird“, betont Figl.
Seit Jahren werde über die Sonntagsöffnung und Tourismuszonen
diskutiert, seit Jahren passiert nichts. „Wien ist das einzige
Bundesland ohne Tourismuszonen und bleibt damit weit hinter seinen
Möglichkeiten zurück“, kritisiert der Landesparteiobmann weiter.
Abschließend fordert Figl ein Umdenken: „Wenn man den
Wirtschaftsstandort Wien stärken will, muss man auch den Mut haben,
solche Chancen zu nutzen. Worte reichen nicht, es fehlen die Taten.
Stattdessen erleben wir wieder einmal Stillstand und Ausreden von SPÖ
und Neos. Das kann sich diese Stadt nicht länger leisten.“