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ÖHV-Deutsch: 7 gute Gründe gegen die Erhöhung der steirischen Ortstaxe

Wien (OTS) – „Täglich grüßt das Murmeltier mit neuen Belastungen.
Aber wir sind
nicht der Selbstbedienungsladen für Land und Gemeinden“, kritisiert
Mag. Gernot Deutsch, Landesvorsitzender der Österreichischen
Hotelvereinigung in der Steiermark, die Erhöhung der Ortstaxe von
2,50 Euro auf 4,90 Euro, die Möglichkeit für Tourismusverbände, die
Ortstaxen um weitere 50% zu erhöhen, und die Aufhebung der
Zweckwidmung. Das sei eine enorme Belastung für Branche und Standort.
Deutsch zählt sieben Gründe auf, die klar gegen eine Erhöhung
sprechen:

Zwtl.: 1. Bruch des Regierungsprogramms

Im Regierungsprogramm kündigen FPÖ und ÖVP steuerliche
Entlastungen an, versprechen eine neue Standortpartnerschaft, die
Weiterentwicklung der steirischen Tourismusfinanzierung, fordern vom
Bund eine Lohnnebenkostensenkung – und machen das Gegenteil davon.

Zwtl.: 2. Preisgestaltung wird über den Haufen geworfen

Ferienhotels gestalten Preise in der Nebensaison anders als in
der Hauptsaison, Stadthotels auch tageweise. Die undifferenzierte
Erhöhung zerstört die Kalkulation auf Basis von Nachfrage und
Kostensteigerungen für Energie, Speisen und Getränke, Löhne und mehr.
„Wir können nicht auch noch die Finanzprobleme des Landes lösen“,
betont Deutsch.

Zwtl.: 3. Hotels kassieren Kritik, das Land die Millionen

Hotelpreise und Steuern stehen gleichermaßen in der Kritik. „Aber
weil das Land mit dem Geld nicht auskommt, sollen wir die Ohrfeigen
kassieren und sie die Millionen“, kritisiert Deutsch.

Zwtl.: 4. Preispsychologie wirkt stärker, als uns bewusst ist

Im Alltag kann das jeder selbst beobachten: Rabatte müssen
zumindest 20% ausmachen, um als Kaufanreiz zu wirken, während schon
kleinste Preiserhöhungen für Aufregungen sorgen.

Zwtl.: 5. Im Handel enden nicht zufällig alle Preise auf 99 Cent

Schon ein Cent mehr schwächt die Nachfrage, in jedem
Preissegment. Mehrere Euro mehr je Nacht summieren sich: „Zu zweit
kosten 5 Nächte im Hotel ab Juni 49 Euro mehr – ohne jede
Mehrleistung“, so Deutsch.

Zwtl.: 6. Belastungswettlauf der Länder

Mit der Steiermark dreht nach dem Burgenland, Wien und Kärnten
das erste FPÖ-geführte Land an der Abgaben-Schraube: So einen
Belastungswettlauf hat Österreich noch nie erlebt.

Zwtl.: 7. Falscher Zeitpunkt

Österreich und Deutschland stellen ¾ der steirischen Nächtigungen
und stecken in der längsten Wirtschaftskrise ihrer Geschichte: „Da
schadet die Preiskeule enorm“, so Deutsch.

Zwtl.: Belastung für inländische Gäste könnte zum politischen
Bumerang werden

„Die Steiermark ist das beliebteste Reiseziel des Landes: Das ist
das Ergebnis harter Arbeit und darf nicht verspielt werden“, so
Deutsch.

Weitere Pressemeldungen der ÖHV sowie Bildmaterial finden Sie
unter www.oehv.at/presse , Pressefotos von ÖHV-Landesvorsitzendem
Gernot Deutsch hier zum Download