Wien (OTS) – Der Tourismus zählt mit mehr als 30 Mrd. Wertschöpfung
zu den
zentralen Säulen der heimischen Wirtschaft: „Eine so wichtige Branche
kann man nicht Plattform-Giganten ausliefern, die mit Fake-
Bewertungen auf unsere Kosten Milliardengewinne schreiben. Wir
brauchen ein Gesetz, das diesen Wildwuchs eindämmt“, fordert Walter
Veit, der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung: „Weil es
nicht um Einzelfälle geht, sondern um systematischen Missbrauch, um
die Glaubwürdigkeit von Plattformen und Tourismus und den Schutz
fairer Wettbewerbsbedingungen.“ Dass nicht bewertet werden darf, was
man nicht beurteilen kann, sei logisch: „Ist das nicht
sichergestellt, fällt jeder Eintrag unter Fake-Verdacht. Und
Bewertungen, denen man nicht trauen kann, sind wertlos.“
Zwtl.: 90% Zustimmung in Bevölkerung: enormer Rückenwind für ÖHV-
Forderung!
Denn nicht nur praktisch alle Hotel- und Gastronomiebetriebe
kämpfen damit, auch die Mehrheit der Bevölkerung. Das deckt eine neue
bundesweite Reppublika-Umfrage mit 1.000 Teilnehmer:innen auf: Zwei
Drittel der Österreicher:innen haben Erfahrung mit Fake-Bewertungen,
neun von zehn fordern: Bewerten soll nur dürfen, wer eine Leistung in
Anspruch genommen hat – starker Rückenwind für die ÖHV-Forderung und
ein klarer Wähler:innen-Auftrag!
Zwtl.: Italienische Regelung besser heute als morgen übernehmen
Italien macht es vor, lässt online nur mehr bewerten, was davor
genutzt wurde, Plattformen sind zu Überprüfung und Transparenz
verpflichtet. Das Modell liegt auf dem Tisch. Österreich hätte es
längst übernehmen müssen. Dass das nicht schon geschehen ist, ist
extrem ärgerlich: „Bewertungen sind nicht irgendein Geschäft. Es geht
um Vertrauen. Wer damit Geld macht, muss Verantwortung übernehmen. In
einem Tourismusland wie Österreich ist das keine Option, sondern eine
Notwendigkeit. Aber aus eigenem Antrieb passiert da gar nichts. Also
müssen wir das gesetzlich regeln – besser heute als morgen!“
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