ÖGB-Schuberth: Brauchen Schutzschild gegen Teuerung

Wien (OTS) – Die aktuellen Inflationsdaten bestätigen, was vor allem
Pendlerinnen
und Pendler längst schmerzhaft spüren: Der Krieg im Iran treibt die
Preise für Sprit und Heizöl drastisch in die Höhe. Um hier
finanzielle Erleichterung zu schaffen, ist die ab morgen in Kraft
tretende Spritpreisbremse ein wichtiger erster Schritt – doch sie
kann nur der Anfang sein. „Es ist absehbar, dass der Konflikt
zeitverzögert auch die Preise vieler anderer essenzieller Güter wie
Gas oder Lebensmittel nach oben treiben wird“, sagt ÖGB
Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth.

Schutzschirm gegen Teuerung

Angesichts der drohenden Preisexplosion fordert Schuberth rasch
weitere und umfassende preisdämpfende Maßnahmen zur Entlastung der
Haushalte. Um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor dieser
massiven finanziellen Belastung zu schützen, verlangt der ÖGB die
rasche Umsetzung des angekündigten Preisdeckels für Strom und Wärme
sowie die Einrichtung einer Anti-Teuerungskommission. Der ÖGB
erneuert seine Forderung nach einem dauerhaften, strengen Monitoring
aller wichtigen Güter des täglichen Bedarfs, um allfällige
ungerechtfertigte Preistreiberei sofort abzustellen.

Spritpreisbremse genau beobachten

Die ab morgen geltende Spritpreisbremse muss genau beobachtet
werden. Dieser Preiseingriff ist gut, aber es gibt hier noch Luft
nach oben. Man wird sich sehr zeitnah anschauen müssen, ob bei dieser
nicht nachgeschärft werden muss.

„Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen und Studierende leiden
massiv unter den hohen Energiepreisen und brauchen dringend einen
wirksamen Schutzschild. Angesichts der weiteren Eskalation im Nahen
Osten ist die Bundesregierung gefordert, rasch zusätzliche Maßnahmen
zu setzen – sowohl zur Entlastung der Bevölkerung als auch zur
Förderung von Energiesparen und Versorgungssicherheit. Nur durch
entschlossenes und koordiniertes Handeln kann verhindert werden, dass
sich die Teuerung weiter beschleunigt und breite Teile der
Gesellschaft unter Druck geraten“, so Schuberth.