Wien (OTS) – Zur Ankündigung der Bundesregierung zur
Pensionsanpassung 2026
erklärt ÖGB-Bundespensionist:innenvorsitzende Monika Kemperle: „Es
bleibt noch viel Luft nach oben. Aber immerhin wurde durch die
Staffelung ein Instrument gewählt, das die Bezieher:innen von
niedrigen Pensionen nicht zusätzlich benachteiligt. Zufrieden sind
wir aber noch lange nicht. Eine generelle Anpassung unter der
Inflationsrate wäre für Pensionistinnen und Pensionisten ein Schlag
ins Gesicht gewesen.“
Kemperle erinnert daran, dass die ältere Generation bereits seit
Jahren einen überdurchschnittlichen Beitrag leistet: „Pensionistinnen
und Pensionisten haben ihr Leben lang hart gearbeitet und wurden
dennoch immer wieder als Erste zur Kasse gebeten – zuletzt mit der
Erhöhung der SV-Beiträge. Jetzt ist die Grenze erreicht. Wer soziale
Fairness ernst nimmt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
will, muss endlich auch Reiche und Vermögende stärker in die Pflicht
nehmen, daher braucht es die breiten Schultern, denn es darf nicht
länger nur die ältere Generation treffen.“