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ÖGB-Hauer: „Ferienjob vorbei? Jetzt Lohnzettel und Urlaubsanspruch prüfen!“

Wien (OTS) – Zehntausende Schüler:innen und Studierende haben auch
heuer die
Ferien genutzt, um zu arbeiten oder ein Praktikum zu absolvieren.
„Mit dem letzten Arbeitstag ist es aber noch nicht getan: Gerade
junge Beschäftigte sollten jetzt genau prüfen, ob am Ende auch alles
korrekt abgerechnet wurde“, sagt ÖGJ-Bundesjugendsekretär Matthias
Hauer.

„Wer regulär arbeitet, hat auch Anspruch auf eine faire Bezahlung
nach dem jeweiligen Kollektivvertrag. Ob ein Arbeitsverhältnis als
Ferienjob oder Praktikum bezeichnet wird, ist dabei nicht
entscheidend. Wichtig ist, welche Tätigkeit tatsächlich ausgeübt
wurde“, betont Hauer. Wer fix in den Arbeitsablauf eingebunden war
und reguläre Arbeitsleistungen erbracht hat, hat grundsätzlich die
Rechte eines Arbeitnehmers bzw. einer Arbeitnehmerin.

Besonders wichtig sei ein Blick auf den letzten Lohn- oder
Gehaltszettel: „Wurden alle Arbeitsstunden und Überstunden bezahlt?
Wurde nicht verbrauchter Urlaub berücksichtigt? Und sind Urlaubs- und
Weihnachtsgeld korrekt und anteilig abgerechnet? Hier können Fehler
passieren – deshalb lohnt sich die Kontrolle“, so Hauer. Bei einem
normalen Arbeitsverhältnis müssen nicht konsumierte Urlaubstage am
Ende des Arbeitsverhältnisses grundsätzlich als Urlaubsersatzleistung
ausbezahlt werden.

Auch ein Steuerausgleich kann sich nach einem Ferienjob lohnen.
„Gerade bei kurzen Beschäftigungen kann es sein, dass zu viel
Lohnsteuer bezahlt wurde. Ein Steuerausgleich kann dann Geld
zurückbringen“, erklärt Hauer.

Für Fragen oder Unterstützung können sich junge Beschäftigte
jederzeit an die zuständige Gewerkschaft GPA Jugend wenden: jugend@
gpa.at , Tel.: 05 03 01 21510.

Mehr Infos: Ferienjob vorbei? Das musst du jetzt beachten | ÖGB

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