Wien (OTS) – Die ÖGB Frauen begrüßen die geplante Einführung eines
neuen
Unterstützungsfonds für Alleinerziehende als wichtigen und
notwendigen Schritt zur Entlastung von Frauen in schwierigen
Lebenssituationen. „Alleinerzieherinnen stehen oft unter enormen
Druck, gerade ausbleibende Unterhaltszahlungen stellen für viele eine
massive finanzielle und psychische Belastung dar. Dieser Fonds ist
ein konkreter Beitrag, um finanzielle Not abzufedern und neue
Perspektiven zu ermöglichen“, sagt Christa Hörmann, gf.
Bundesfrauenvorsitzende des ÖGB.
Gerade auch für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, ist diese
Maßnahmen besonders wichtig. Für viele Betroffene ist es enorm
schwierig, aus gewaltbelasteten Beziehungen auszubrechen – oft fehlt
einfach das Geld für einen Neuanfang. „Ohne finanzielle Mittel bleibt
vielen Frauen der Ausweg verwehrt. Einmalzahlungen als Starthilfe
können den Unterschied machen, um sich in Sicherheit zu bringen und
ein selbstbestimmtes Leben zu beginnen“, so die Gewerkschafterin.
Die Gewerkschaftsfrauen sehen den Fonds daher als klar positiven
Schritt, der konkrete Hilfe im Alltag bringt. Gleichzeitig halten die
ÖGB Frauen fest, dass es langfristig mehr braucht: unter anderem
leistbare Kinderbetreuung und faire Einkommen, um Armut und
Abhängigkeit nachhaltig zu verhindern. „Unser Ziel muss sein, dass
Alleinerziehende und ihre Kinder sicher und unabhängig leben können.
Der Unterstützungsfonds ist dafür ein wichtiger Anfang“, betont
Hörmann abschließend.