ÖAMTC kritisiert massive Gebührenerhöhungen der Stadt Wien

Wien (OTS) – Die von der Stadt Wien für Jänner angekündigte massive
Gebührenerhöhung für öffentliche Verkehrsmittel und Parken erreicht
viele Menschen zum völlig falschen Zeitpunkt. „Fast jede:r Wiener:in
muss künftig mit einer jährlichen Mehrbelastung von mindestens 70 bis
100 Euro rechnen – ganz egal, ob die täglichen Wege mit den Öffis
oder dem Auto zurückgelegt werden. Das trifft vor allem jene Menschen
besonders hart, die in den vergangenen Jahren ohnehin bereits unter
der angespannten wirtschaftlichen Situation gelitten haben und treibt
die Inflation weiter an“, kritisiert ÖAMTC-Verkehrsexperte Matthias
Nagler. Selbst Senior:innen- und Student:innentickets werden deutlich
teurer, letztere gleich um über 40 Prozent. „Anstatt Anreize für die
Nutzung von Öffis zu schaffen, belastet die Stadt Wien die Menschen
mit massiven Erhöhungen“, resümiert der Mobilitätsclub.

Zwtl.: Wertvernichtung durch fehlende Umtauschmöglichkeit für
alte Parkscheine

Parkscheine zum „alten“ Tarif (bis Ende 2025) dürfen vermutlich
noch bis Ende Juni 2026 aufgebraucht werden. Eine Möglichkeit auf
Umtausch – selbst gegen Aufzahlung zum neuen Tarif – wird von der
Stadt Wien auch weiterhin nicht angeboten. Der Mobilitätsclub
erneuert daher seine Forderung, eine echte Umtauschmöglichkeit für
nicht verbrauchte Parkscheine vorzusehen: „Schließlich wurde vorab
eine Gebühr entrichtet, ohne dass eine Leistung seitens der Gemeinde
Wien erbracht wurde. Es wäre nur fair, wenn Konsument:innen die
Möglichkeit hätten, den fehlenden Restbetrag auf den neuen Tarif bei
der Stadtkasse aufzuzahlen und dafür einen gültigen Parkschein zu
bekommen – anstatt um den gesamten alten Betrag umzufallen“, so ÖAMTC
-Verkehrsexperte Matthias Nagler abschließend.

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