Wien (OTS) – „Der EU-Fahrplan für Frauenrechte zeigt klar, dass
Europa
Gleichstellung nicht vertagt, sondern entschlossen vorantreibt“ ,
erklärt SPÖ-Gemeinderat und EU-Ausschussvorsitzender Sascha Obrecht
anlässlich der derzeitigen Aktionstage ’16 Tage gegen Gewalt an
Frauen‘. Er bezeichnet den neuen Rahmen als „wichtigen Schritt, der
Frauen stärkt, Schutz verbessert und politische Verantwortung
einfordert“.
Obrecht hebt hervor, dass die acht Ziele des Fahrplans zentrale
Bereiche berühren: „Es geht um Gewaltprävention, faire Chancen, gute
Arbeitsbedingungen und echte Teilhabe. Dieser Plan liefert Richtung,
Anspruch und Konsequenz.“ Wien habe sich intensiv eingebracht.
„Unsere Stadt lebt Solidarität und setzt seit vielen Jahren auf
Strukturen, die Frauen schützen und Perspektiven erweitern. Genau
dieses Profil trägt Wien auch in europäische Prozesse hinein“ ,
betont der SPÖ-Gemeinderat.
Besonders der Schwerpunkt Gewaltprävention sei entscheidend.
„Wenn jede dritte Frau Gewalt erlebt, braucht Europa mutige
Maßnahmen. Der Fahrplan macht deutlich, dass Prävention und
Unterstützung zentrale Prioritäten erhalten.“
Mit Blick auf die kommende Gleichstellungsstrategie 2026 bis 2030
fordert Obrecht: „Jetzt müssen konkrete Schritte folgen. Nur
verbindliche Instrumente schaffen Fortschritt im Alltag.“
Zum Abschluss unterstreicht er Wiens Haltung: „Wir wollen eine
Stadt, die Sicherheit, Chancen und Selbstbestimmung für alle Wiener*
innen ausbaut. Der EU-Fahrplan liefert dafür wichtigen Rückenwind.“