Obrecht (SPÖ)/Bernecker-Thiel (NEOS)/Taborsky (ÖVP): Wien stärkt Europas technologische Souveränität und digitale Zukunft

Wien (OTS) – „Die Frage der technologischen Souveränität ist längst
keine
abstrakte Zukunftsdebatte mehr, sondern eine zentrale Voraussetzung
für wirtschaftliche Stärke, demokratische Handlungsfähigkeit und die
Sicherheit unserer Gesellschaft. Wien geht diesen Weg mit klaren
Werten und einer klaren Strategie“ , betont SPÖ-Gemeinderat und
Vorsitzender des EU-Ausschusses, Sascha Obrecht, anlässlich eines
gemeinsamen Beschlussantrags von SPÖ, NEOS und ÖVP im Wiener Landtag.

Zwtl.: Wien als Stadt des Digitalen Humanismus

Der Antrag bekennt sich zu einem europäischen Weg der
Digitalisierung, der Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Datenschutz,
Grundrechte und demokratische Kontrolle miteinander verbindet. Wien
soll seine Rolle als Stadt des Digitalen Humanismus weiter ausbauen
und sich als führender europäischer Standort für
Zukunftstechnologien, vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz (KI),
digitale Infrastruktur und anwendungsorientierte Forschung
etablieren.

Die NEOS-Abgeordnete Arabel Bernecker-Thiel unterstreicht die
Bedeutung einer modernen und zukunftsorientierten Standortpolitik:
„Gerade in einer volatilen Weltlage müssen wir unseren Standort
stärken. Wien verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um zu einem
der führenden europäischen Zentren für Forschung und digitale
Innovation zu werden. Dafür investieren wir in digitale
Infrastruktur, Bildung, Forschung und qualifizierte Fachkräfte.“

Für Obrecht steht fest: „Europa muss in zentralen
Zukunftstechnologien selbst gestalten können, anstatt von
außereuropäischen Akteur*innen abhängig zu sein. Technologische
Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern die Fähigkeit,
selbstbestimmt zu handeln und Innovation mit unseren europäischen
Werten zu verbinden. Wien zeigt bereits heute, wie Digitalisierung im
Interesse der Menschen gestaltet werden kann.“

Der ÖVP-Gemeinderat Hannes Taborsky betont: „Europa braucht im
globalen Wettbewerb mehr technologische Eigenständigkeit und
Innovationskraft. Gerade Städte wie Wien können dabei eine wichtige
Rolle übernehmen, indem sie Forschung, Unternehmen und Wissenschaft
vernetzen und damit den Wirtschafts- und Technologiestandort und den
Arbeitsmarkt nachhaltig stärken. Innovation, Sicherheit und
Wettbewerbsfähigkeit müssen dabei Hand in Hand gehen.“

Zwtl.: Zusammenspiel von Digitalisierung, Dekarbonisierung und
Qualifizierung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten „Triple
Transition“, dem Zusammenspiel von Digitalisierung, Dekarbonisierung
und Qualifizierung. „Die großen Herausforderungen unserer Zeit können
wir nur gemeinsam denken. Klimaschutz, digitale Innovation, Bildung –
das gehört alles zusammen, wenn man einen Aufschwung erreichen will.
Wien ist ein Beispiel dafür, wie das funktionieren kann“ , erklärt
Bernecker-Thiel.

Für Obrecht steht fest: „Wien ist eine der lebenswertesten Städte
der Welt, weil wir Fortschritt immer mit sozialem Zusammenhalt
verbinden. Gerade bei Zukunftstechnologien wollen wir zeigen, dass
technologische Exzellenz, demokratische Werte und gesellschaftliche
Verantwortung kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für ein
erfolgreiches Europa bilden.“

Mit dem gemeinsamen Antrag bekräftigen SPÖ, NEOS und ÖVP ihr
Ziel, Wien als starken europäischen Innovationsstandort
weiterzuentwickeln und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass
die Stadt auch künftig eine Vorreiterrolle bei Digitalisierung, KI,
Cybersicherheit und nachhaltiger Infrastruktur einnimmt.