Wien (OTS) – „Die aktuellen Medienberichte zur Arbeitsmarktsituation
in Wien
zeichnen ein einseitiges und verzerrtes Bild“, stellt Barbara Novak,
Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft und Arbeit klar. „Fakt ist: Wien
ist jenes Bundesland mit dem stärksten Beschäftigungswachstum – und
trägt damit wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg des ganzen Landes
bei.“
Trotz eines herausfordernden konjunkturellen Umfelds wächst die
Zahl der Arbeitsplätze in Wien weiter. Im Juni 2025 waren 938.991
unselbstständig Beschäftigte in der Bundeshauptstadt registriert –
ein Plus von 11.958 Beschäftigungsverhältnissen bzw. +1,3 % gegenüber
dem Vorjahr. Damit liegt Wien deutlich vor anderen Bundesländern, in
denen teilweise ein Rückgang zu verzeichnen ist. „Wien beweist einmal
mehr wirtschaftliche Resilienz“, so Novak.
Gleichzeitig bleibt Wien mit Abstand der größte
Beschäftigungsraum des Landes. „Tausende Pendler:innen finden täglich
in Wien Arbeit – das ist gelebte überregionale Verantwortung, die man
auch in der politischen Debatte anerkennen sollte“, betont Novak.
„Diese Arbeitsplätze kommen nicht von allein – sie sind Ergebnis
konsequenter Standortpolitik.“
Ein zentraler Hebel dieser Politik ist die aktive
Arbeitsmarktpolitik, insbesondere für Frauen und Jugendliche.
Zielgerichtete Arbeitsmarktprogramme wie beispielsweise das Wiener
Ausbildungsgeld, die Joboffensive für Jugendliche oder der Öko
Boostertragen nachhaltig zur Stärkung des Arbeitsmarktes bei.
„Gute Ausbildung ist der Schlüssel für Perspektiven am
Arbeitsmarkt. Deshalb investieren wir gezielt in Qualifizierung – und
zwar dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird“, so Novak.
Besonders die Förderung von Frauen trägt überdurchschnittlich zur
Erwerbsbeteiligung bei: In Wien liegt diese bei 76 %, deutlich über
dem österreichischen Durchschnitt von 72 %.
Was das AMS betrifft, verweist Novak auf die gemeinsame
Verantwortung von Stadt und Bund. „Das AMS Wien leistet angesichts
wachsender Herausforderungen – etwa durch die steigende Anzahl an
Menschen mit komplexem Betreuungsbedarf – beachtliche Arbeit. Wer es
schlechtredet, schadet der wichtigen Arbeit für Arbeitssuchende“, so
Novak abschließend.