St. Pölten (OTS) – Der NÖ Straßendienst nimmt die im Raum stehenden
Hinweise ernst.
Konkret ist der NÖ Straßendienst von einer Materiallieferung eines
Steinbruchs aus dem Burgenland betroffen, die derzeit im Rahmen des
Winterdienstes als Streusplitt in der Straßenmeisterei Aspang
gelagert wird. Das gelieferte Material wurde umgehend nach
Bekanntwerden der Hinweise separiert und kommt nicht zum Einsatz.
Um rasch Klarheit zu schaffen, führt der NÖ Straßendienst eine
Untersuchung hinsichtlich einer möglichen Asbestbelastung durch. Die
Mischgüter, die der NÖ Straßendienst bezieht, haben allesamt eine
Erstprüfung und CE-Zertifizierung. Inwieweit Gesteinsmaterial aus dem
Steinbruch Pilgersdorf zum Einsatz gekommen ist, wird derzeit
geprüft.
Entscheidend sind nun die Ergebnisse der offiziellen
Untersuchungen. Angesichts der offenen Fragestellungen ist ein
verantwortungsvoller und vorsorglicher Umgang mit der Thematik
geboten. Der NÖ Straßendienst wird die Öffentlichkeit transparent
über neue Erkenntnisse und weitere Schritte informieren.
NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer dazu: „Wenn
wir uns nicht mehr darauf verlassen können, dass sauberes Material
geliefert wird, dann ist eine Grenze überschritten. Es geht um den
Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung und unserer Mitarbeiter.
Der NÖ Straßendienst hat sofort reagiert und ist mit einer
umfassenden Überprüfung beauftragt. Jetzt geht es darum, Klarheit zu
schaffen und die Bevölkerung und unsere Mitarbeiter schadlos zu
halten.“
Weitere Informationen im Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 0676/812 13742, E-Mail [email protected]