St. Pölten (OTS) – Auch im Jahr 2026 schreibt das Land
Niederösterreich die renommierten
Kulturpreise aus. Der vom NÖ Kultursenat vorgeschlagene Sonderpreis
2026 ist dem Bereich „Tanz und Performance“ gewidmet. Ab Montag, 2.
März 2026, sind Einreichungen unter www.kulturpreis.noel.gv.at
möglich. Die Ausschreibung endet am Freitag, 3. April 2026.
„Niederösterreich ist ein Land voller Ideen, Engagement und
künstlerischer Vielfalt. Unsere Kulturschaffenden leisten Tag für Tag
einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander. Mit
den Kulturpreisen sagen wir Danke für dieses große Engagement und
holen jene vor den Vorhang, die mit ihrer Arbeit berühren, zum
Nachdenken anregen und neue Wege aufzeigen“, betont Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner.
Die Kulturpreise des Landes Niederösterreich werden seit 1960
vergeben und zählen zu den zentralen Instrumenten der Anerkennung und
Förderung künstlerischer Arbeit im Land.
In den folgenden Sparten werden jeweils ein Würdigungspreis (
13.000 Euro) sowie zwei Anerkennungspreise (je 6.000 Euro) vergeben:
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Architektur
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Bildende Kunst
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Erwachsenenbildung, Volksbüchereiwesen, Heimatforschung,
Verfassen heimatkundlicher Werke, Arbeit für Museen
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Literatur
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Medienkunst – künstlerische Fotografie
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Musik
–
Volkskultur und Kulturinitiativen
Dazu wird jährlich ein Sonderpreis vergeben – 2026 für Tanz und
Performance. Niederösterreich verfügt über eine vielfältige und
lebendige Tanz- und Performancelandschaft – von zeitgenössischem Tanz
über Hip-Hop, Jazz, Stepp und Performance Art bis hin zu
interdisziplinären, immersiven und gesellschaftspolitisch
reflektierten Formaten. Die Sparte ist sowohl in etablierten Häusern
und auf Festivals als auch im Rahmen regionaler Kulturinitiativen und
an neuen, temporären Spielorten präsent.
Zur Einreichung eingeladen sind professionelle Tänzerinnen und
Tänzer, Choreografinnen und Choreografen, Performance Artists,
Ensembles und Kompanien mit Bezug zu Niederösterreich ebenso wie
regionale Projekte und Vermittlungsinitiativen. Besonders willkommen
sind Einreichungen, die neue Darstellungs- und Erzählformen erproben,
Tanz mit anderen Kunstformen zeitgemäß verbinden und/oder
performative Kunst als gesellschaftlichen Resonanzraum begreifen.
Neben der künstlerischen und/oder pädagogischen Qualität werden
auch konzeptuelle Kriterien berücksichtigt. Bei
Vermittlungsinitiativen liegt ein besonderes Augenmerk auf Projekten,
die die freie Szene im regionalen Raum stärken, neue Spielorte
erschließen oder (öffentliche) Räume in Niederösterreich neu
bespielen.
Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler sowie
Kulturschaffende, die in Niederösterreich leben oder arbeiten oder
deren Werke und Projekte die kulturelle Identität des Landes stärken.
Eingereicht werden können Arbeiten der letzten zwei Jahre ebenso wie
laufende Projekte.
Einreichungen können sowohl durch die Kunstschaffenden selbst als
auch durch Dritte erfolgen – etwa durch Institutionen, Initiativen,
Fachpersonen oder engagierte Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter. Das
Land Niederösterreich lädt damit ausdrücklich dazu ein, herausragende
künstlerische Positionen aktiv vorzuschlagen und sichtbar zu machen.
Für jede Sparte entscheidet eine unabhängige Fachjury über die
Vergabe der Anerkennungspreise. Die Würdigungspreisträgerinnen und
Würdigungspreisträger werden von den jeweiligen Fachjurys nominiert.
Weitere Informationen – die vollständige Ausschreibung, alle
Einreichmodalitäten sowie Detailinformationen – online auf
www.kulturpreis.noel.gv.at .