St. Pölten (OTS) – In der Gemeinde Mannsdorf an der Donau wurden
heute, Sonntag, ein
neues Gemeindeamt mit neuem Feuerwehrhaus und zusätzlich ein
Betriebsgebäude mit mehreren Unternehmen im Beisein von
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Christoph
Windisch und zahlreichen Ehrengästen eröffnet. „Wir eröffnen ein
Jahrhundertprojekt, das mehr ist als ein Gebäude“, so Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner. „Das Projekt bedeutet Zukunft und ist ein neues
Herzstück für Mannsdorf.“
Das neue Gemeindeamt mit dem neuen Feuerwehrhaus sei „ein wahres
Leuchtturmprojekt“, so Mikl-Leitner: „Dieses Projekt zeigt
eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen –
die Gemeinde, die Feuerwehr, die Wirtschaft und vor allem die
Bürgerinnen und Bürger.“ Besonders die Leistung der Feuerwehr
verdiene höchsten Respekt und Wertschätzung: „Die 4.000 Stunden an
Eigenleistung, die erbracht worden sind, sind wirklich sensationell.“
Es sei eine „geniale Idee, dass das Gemeindeamt und die Feuerwehr
unter einem Dach vereint sind“, setzte die Landeshauptfrau fort und
es sei einzigartig, dass noch viel mehr unter diesem Dach
untergebracht sei, etwa „die neue Gastro, der Veranstaltungssaal, die
Zimmer, die Zahnarztpraxis und die weiteren Unternehmen. So eine
Investition zu tätigen, hat Vorbildwirkung für andere Gemeinden.“
Mikl-Leitner wünschte dem Projekt abschließend, „dass dieses Haus in
Zukunft ein Ort der Begegnung wird und, dass es sich wirklich zum
Herzstück von Mannsdorf entwickelt.“
Bürgermeister Christoph Windisch betonte in seiner Festansprache:
„Wir haben oft eine Vorreiterrolle eingenommen. Diese Vision dieses
Leuchtturmprojekts hat 2020 begonnen: Das Feuerwehrhaus war alt, das
Gemeindeamt sanierungsbedürftig und nicht barrierefrei.“ Im selben
Jahr habe auch das Gasthaus zugesperrt, der Ort habe seinen
Treffpunkt verloren, so Windisch. „Gemeinsam mit der Familie Unger
entstand die Idee, dieses gemeinsame Projekt umzusetzen. Ich glaube,
hier ist ein Vorreiterprojekt für die gesamte Region entstanden.“
Mannsdorfs Feuerwehrkommandant Markus Unger dankte allen, „die
konstruktiv an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Ich danke vor
allem allen Kameradinnen und Kameraden, die viele Abende und
Wochenenden hier verbracht haben. Man sieht in der Gemeinde, wie
wichtig die Feuerwehr ist. Wenn alle zusammenhelfen, bringt man auch
etwas weiter.“ Für die Zukunft wünschte er sich für seine Mannschaft,
„dass die Motivation so hoch bleibt. Feuerwehr sind wir alle. Ich
hoffe, dass die Kameradinnen und Kameraden auch weiterhin so für die
Feuerwehr brennen.“
Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner lobte „das
besondere Projekt. Die Synergien, die hier zusammenkommen, sind
wünschenswert für viele Gemeinden. Besonders wichtig ist, dass im
neuen Gebäude eine Auslastung über die ganze Woche stattfindet.“
Jedes Gebäude brauche „Menschen, die es mit Leben erfüllen: Ich
wünsche euch viel Motivation und bin mir sicher, dass euch das
gelingt.“
Pfarrer Erich Neidhart segnete im Anschluss das neue Gemeindeamt,
die Feuerwehr und das neue Betriebsgebäude.