Innsbruck (OTS) – Die Burghauptmannschaft Österreich eröffnet am 12.
September 2025 in
der Hofburg Innsbruck die neue Sonderausstellung „Maximilian I –
Kaiserliche Vision und städtische Blüte Innsbrucks“ . Bis zum 15.
Februar 2026 haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, tief
in die urbane Entwicklung Innsbrucks einzutauchen – von Kaiser
Maximilian I. bis hin zu Maria Theresia.
Die Ausstellung widmet sich einem zentralen Aspekt habsburgischer
Geschichte: der bewussten Nutzung von Architektur und Städtebau als
Ausdruck kaiserlicher Macht von Maximilian I. bis hin zu Maria
Theresia. Kaiser Maximilian I. (1459–1519) und seine Nachfolger
formten Innsbruck gezielt zu einem Ort politischer Repräsentation und
hinterließ durch markante Eingriffe in das Stadtbild bleibende
Spuren, die den Grundstein für die spätere barocke Umgestaltung der
Stadt legten.
„Maximilian I. war nicht nur ein genialer Stratege, sondern auch
ein Visionär im urbanen Denken. Die Ausstellung zeigt, wie seine
Entscheidungen über Jahrhunderte hinweg das Gesicht Innsbrucks
geprägt haben“, erklärt der Burghauptmann- Stellvertreter Markus
Wimmer.
Kern der Präsentation sind zahlreiche Originalexponate,
historische Stadtpläne sowie eindrucksvolle Beispiele für bauliche
Entwicklungen zwischen Spätmittelalter und Barock. Der Wandel von
einer mittelalterlichen Handelsstadt zur repräsentativen Residenz
wird sowohl durch ästhetische als auch funktionale Perspektiven
beleuchtet.
„Wir wollen mit dieser Ausstellung die langfristige Wirkung
kaiserlicher Stadtpolitik sichtbar machen und zugleich aufzeigen, wie
eng Macht, Repräsentation und urbanes Selbstverständnis miteinander
verwoben sind“, so Herbert Karner, ehemaliger Leiter des
Forschungsbereichs Kunstgeschichte an der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften und wissenschaftlicher Kurator der Ausstellung.
Die Sonderausstellung ist vom 12. September 2025 bis zum 15.
Februar 2026 in der Hofburg Innsbruck zu sehen.
Am 11. September 2025 um 10:30 wird eine Presseführung für
Journalistinnen und Journalisten mit dem Burghauptmann-Stellvertreter
Markus Wimmer und dem Kurator Herbert Karner gegen Voranmeldung
angeboten. Anmeldungen bitte bis 10. September unter presse@
burghauptmannschaft.at