Wien (OTS) – „Die heute beschlossene Reform der zweiten Säule ist ein
großer
Erfolg für eine moderne und faire Altersvorsorge. Künftig werden alle
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, ihre
Abfertigung bei Pensionsantritt in eine betriebliche Zusatzpension zu
übertragen – auch Beschäftigte in Klein- und Mittelbetrieben, denen
diese Option bisher vielfach nicht offenstand“, zeigt sich NEOS-
Kapitalmarktsprecher Christoph Pramhofer erfreut, dass damit eine
langjährige NEOS-Forderung umgesetzt wird.
„Die bisherige Ungleichheit, dass nur ein Teil der Beschäftigten
Zugang zur zweiten Säule hatte, wird damit beendet. Wer das neue
Modell über das gesamte Erwerbsleben nutzt, kann seine Netto-Pension
um rund 10 Prozent steigern. Damit wird die zweite Säule endlich zu
dem, was sie sein soll: ein echter Baustein für mehr Pension im
Alter“, sagt Pramhofer.
Mit der neuen freiwilligen Veranlagungsgemeinschaft neben der
bestehenden Abfertigung Neu wird eine Möglichkeit geschaffen, die
eine Veranlagung entlang des Lebenszyklus ermöglicht – mit mehr
Chancen auf höhere Erträge und mehr Rendite.
Pramhofer betont: „Das Lebenszyklusmodell stellt sicher, dass die
Veranlagung an das Alter angepasst wird: in jungen Jahren
chancenorientierter, kurz vor der Pension schrittweise sicherer. Auf
eine Garantie wird dabei bewusst verzichtet, damit über Jahrzehnte
hinweg höhere Ertragschancen möglich werden.“
„Mit dieser Reform machen wir die zweite Säule zu einem
Instrument für spürbar mehr Pension. Bis zu 10 Prozent mehr Netto-
Pension – das ist ein wichtiger Fortschritt für Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer in ganz Österreich. Und all das schaffen wir, ohne das
Budget auch nur mit einem einzigen Cent zu belasten!“, hält Pramhofer
fest.