Wien (OTS) – „Wir haben die ungerechte Berechnungsgrundlage des
ORF-Beitrags für
Betriebe endlich abgeschafft“, sagt NEOS-Mediensprecherin Henrike
Brandstötter zur erzielten Einigung bei der ORF-Beitragsreform. „Das
alte System hat Unternehmen mit mehreren Standorten überproportional
bestraft. Gerade kleinere Betriebe – von Baufirmen über
Reinigungsunternehmen bis hin zu Landwirtschaftsbetrieben – hat diese
Mehrfachbelastung besonders hart getroffen. Damit ist jetzt Schluss.
Künftig gilt: Jedes Unternehmen zahlt nur einmal für den ORF – egal,
wie viele Standorte es hat“, so Brandstötter. Die Höhe des Beitrags
selbst wird weiterhin an der Lohnsumme bemessen.
Mit dieser Reform werden über 20.000 heimische Betriebe um rund
10 Millionen Euro pro Jahr entlastet. „Angesichts der 13 Millionen
Mehreinnahmen des ORF, die dieser unerwarteterweise durch die
Umstellung von Gebührenfinanzierung auf die Haushaltsabgabe lukriert,
wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk das finanziell verkraften
können“, sagt Brandstötter. Schließlich werde durch die Reform auch
im System gespart. Die für das Einheben der Haushaltsabgabe
zuständige Tochter des ORF, die OBS, veranschlagte bisher rund
500.000 Euro jährlich an Verwaltungskosten für die Überprüfung von
Anträgen der Unternehmen, die um Kulanz ersuchten. „Diese Kosten
entfallen nun. Vor allem aber hat der bürokratische Canossagang für
Unternehmerinnen und Unternehmer endlich ein Ende! Wir schaffen
Fairness, Entlastung und weniger Bürokratie – das ist echte
Reformpolitik“, so Brandstötter abschließend.