NEOS: Wir lassen die Inflation nicht wieder durchrauschen

Wien (OTS) – „Wir haben von Anfang an klargestellt, dass es sich bei
der
Spritpreisbremse um eine Krisenmaßnahme handelt. Sie dient dazu, die
Inflation nicht wie 2022 durchrauschen zu lassen, sondern
Preisspitzen gezielt zu dämpfen, ohne gleichzeitig die
Versorgungssicherheit zu gefährden“, sagt NEOS-Energiesprecherin
Karin Doppelbauer zur gelungenen Einigung über die Verlängerung der
Spritpreisbremse.
„Uns NEOS war dabei wichtig, den Bogen nicht zu überspannen.
Insbesondere die Margenreduktion gefährdet auf Dauer den Wettbewerb:
Wenn kleine unabhängige Tankstellen, die von ausländischen
Lieferanten keine vergünstigten Preise bekommen, aus dem Markt
verdrängt werden, führt das mittel- bis langfristig zu viel höheren
Preisen. Damit wäre niemandem geholfen. Mit dem Auslaufen der
Margenreduktion stellen wir sicher, dass kleine Betriebe wieder mit
den Konzerntankstellen mithalten können.“

Doppelbauer betont: „Wir verlängern die Spritpreisbremse also nur in
adaptierter Form: MÖSt-Senkung und Preis-runter-Garantie bleiben
vorläufig aufrecht. Obwohl die Straße von Hormus weiter gesperrt
bleibt, haben sich die Preise an den Zapfsäulen derzeit auf einem
Niveau eingependelt, das weit unter dem Energiepreisschock 2022 und
den Prognosen vom Beginn der Krise im Nahen Osten liegt. Wir werden
die Lage weiter engmaschig monitoren und gemeinsam mit der E-Control
als fachlich zuständiger Behörde laufend eruieren, ob weitere
Krisenmaßnahmen nötig sind.“