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NEOS: „WIFO-Chef Felbermayr bestätigt weiteren Handlungsbedarf bei Pensionen“

Wien (OTS) – NEOS-Sozialsprecher Johannes Gasser begrüßt die Aussagen
von WIFO-
Chef Gabriel Felbermayr in der heutigen ORF-„Pressestunde“, der ein
Pensionsantrittsalter Richtung 67 ins Spiel gebracht hat: „Angesichts
der demografischen Entwicklung darf diese Frage kein politisches Tabu
sein. Das betonen wir NEOS bereits seit Langem. Und auch die
Fachleute bestätigen den Handlungsbedarf – denn die Zeit drängt.“

Bereits jetzt fließt mehr als jeder vierte Euro aus dem Budget in
die Pensionen, sagt Gasser: „Es liegt auf der Hand, dass das nicht so
weitergehen kann. Gerade bei den Pensionen brauchen die Menschen
Klarheit und Planbarkeit. Deshalb müssen wir die notwendigen weiteren
Reformen jetzt diskutieren und in die Wege leiten.“

Zu von Felbermayr angesprochenen notwendigen Reformen sagt
Gasser: „Wir beginnen heute später zu arbeiten, wir leben
erfreulicherweise länger – und beziehen damit auch länger Pension. Es
sollte aber jedem einleuchten, dass sich diese Entwicklung auch in
unserem Pensionssystem widerspiegeln muss. Gleichzeitig müssen wir
dafür sorgen, dass Menschen die Möglichkeit haben, länger im
Erwerbsleben zu bleiben. Deshalb müssen wir ehrlich darüber sprechen,
wie wir Rahmenbedingungen für eine Erwerbstätigkeit bis zum
gesetzlichen Pensionsantrittsalter sicherstellen, um unser
Pensionssystem langfristig finanzierbar, fair und verlässlich zu
machen.“