NEOS: ÖVP-Vergleich zu Bestellung für den ERH takt- und bodenlos

Wien (OTS) – „Es ist, ehrlich gesagt, absolut takt- und bodenlos, was
der ÖVP-
Generalsekretär hier in einem falschen Spiel versucht zu inszenieren.
Mit diesen Schmutzkübelaussagen vermischt die ÖVP bewusst und völlig
durchschaubar einen erstmals in einer Regierung so durchgeführten
transparenten Ausschreibungs- und Hearingprozess mit dem schwierigen
Verhältnis seiner Partei zum Thema Ämterkorruption“, sagt NEOS-
Generalsekretär Douglas Hoyos zu den völlig haltlosen Vergleichen
seines ÖVP-Gegenübers, nachdem die ÖVP heute im Ministerrat der
Bestellung für den Europäischen Rechnungshof einstimmig zugestimmt
hat.

„Marchetti weiß ganz genau, dass kein Auswahlprozess dieser Regierung
so transparent war wie dieser. Ich betone ausdrücklich: Alle
Personen, die zum extern begleiteten Hearing eingeladen wurden, sind
zuvor von einem ÖVP-Ministerium, bei dem die Bewerbungen eingelangt
sind, als am besten geeignete und qualifizierte Bewerberinnen und
Bewerber weitergeleitet worden. Wir haben infolgedessen ein
transparentes Hearing unter externer Begleitung abgehalten, aus dem
Helmut Berger, der langjährige Leiter des Budgetdienstes, als
Erstgereihter hervorging. Dass Herr Berger kurz darauf schweren
Herzens zurückgezogen hat, finden wir sehr bedauerlich. Marchetti
weiß, dass es gesundheitliche Gründe waren, die zu seinem Rückzug und
zum automatischen Nachrücken von Gerald Loacker als Zweitgereihtem
geführt haben. Statt wild mit Schmutz zu werfen, wäre der ÖVP-
Generalsekretär gut beraten, sich um seine eigene Partei zu kümmern“,
so Hoyos.