Wien (OTS) – NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos übt scharfe Kritik an
der
Aschermittwoch-Rede von FPÖ-Chef Herbert Kickl. „Selbst wenn man von
Aschermittwochs-Reden so einiges gewohnt ist, was Herbert Kickl hier
geliefert hat, überspannt den Bogen und ist ein neuer absoluter
Tiefpunkt: Ekelhafte Beschimpfungen, bewusste Verrohung der Sprache
und gezielte persönliche Angriffe. Diese Art von Politik und Sprache
spaltet, vergiftet das gesellschaftliche Klima und schadet Österreich
in jeder Hinsicht.“
„Der inakzeptable Umgangston und die sexistischen Untergriffe
gegen Politikerinnen wie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sagen
viel über das Selbstverständnis von Herbert Kickl aus“, so Hoyos.
„Wer glaubt, das politische Gegenüber mit persönlichen Angriffen
herabwürdigen zu müssen, zeigt, dass ihm die Argumente fehlen.“
Kickl versuche mit verbaler Entgleisung und Polarisierung von den
eigenen inhaltlichen Leerräumen abzulenken. „Statt Antworten auf die
Teuerung, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder die
sicherheitspolitischen Herausforderungen zu geben, flüchtet sich
Kickl in Hetze – die er augenscheinlich von seinen Vorbildern in
Russland abgeschaut hat. Es passt da nur ins Bild, dass Kickl Europa,
Sanktionen und demokratische Institutionen angreift“, betont Hoyos.
„Das ist durchsichtig und gefährlich. Wer so agiert, stellt nicht
Österreichs Interessen in den Mittelpunkt, sondern vernichtet Stück
für Stück, was die Menschen in Österreich und in Europa auszeichnet.“