Wien (OTS) – Die Ergebnisse der aktuellen IHS-Studie zu Wartezeiten
bei planbaren
Operationen zeigen für NEOS-Gesundheitssprecher Christoph Pramhofer
einmal mehr den dringenden Reformbedarf im österreichischen
Gesundheitssystem. „Wenn Menschen monatelang auf eine notwendige
Operation warten müssen, während andere durch zusätzliche Zahlungen
in öffentlichen Spitälern deutlich schneller behandelt werden, dann
läuft in unserem Gesundheitssystem etwas grundlegend falsch. Das
Problem ist nicht, dass manche Menschen eine private
Zusatzversicherung haben. Das Problem ist, dass die reguläre
Versorgung nicht gut genug funktioniert.“
Für Pramhofer liegt die Ursache vor allem in ineffizienten
Strukturen und zersplitterten Zuständigkeiten: „Wir haben eines der
teuersten Gesundheitssysteme der Welt, aber nicht eines der besten.
Das liegt auch daran, dass sich die Länder viel zu oft gegen eine
effizientere Organisation unserer Krankenhäuser verwehren. Währen die
Verantwortlichen ihre Strukturen verteidigen, leiden die Menschen
unter langen Wartezeiten. Genau deshalb brauchen wir endlich den Mut
zu echten Strukturreformen. Unser Ziel muss eine
Gesundheitsversorgung sein, die nicht danach fragt, wo jemand wohnt
oder wie viel Geld jemand hat, sondern die allen Menschen rasch und
verlässlich die Behandlung bietet, die sie brauchen.“