Wien/Brüssel/Straßburg (OTS) – Die aktuelle Schwerpunktwoche zur
europäischen Wettbewerbsfähigkeit
ist aus Sicht der NEOS ein wichtiger Weckruf für Europas Wirtschaft –
und besonders für Österreich. „Als exportorientiertes Land leben wir
davon, dass Europas gemeinsamer Markt gut funktioniert. In der Praxis
stoßen unsere heimischen Betriebe aber noch immer zu oft auf
Bürokratie, unterschiedliche nationale Vorschriften und langsame
Verfahren“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Hofer. „Diese
Probleme können wir nicht in Österreich allein lösen.“
EU-Abgeordnete Anna Stürgkh ergänzt: „In den vergangenen Jahren
waren europäische Player viel zu oft damit beschäftigt, mit den
Fingern aufeinander zu zeigen, anstatt gemeinsam Lösungen zu finden.
Es ist Zeit, nationale Alleingänge hinter uns zu lassen und echte
Zusammenarbeit zu leben. Unser gemeinsames Europa muss liefern, was
es verspricht – eine Wirtschaftsmacht mit Chancen für alle
Unternehmen und alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“
Für mehr Wettbewerbsfähigkeit wäre für NEOS außerdem wichtig,
dass Ausbildungen und Berufsabschlüsse in Europa schneller und
unkomplizierter anerkannt werden. Des Weiteren braucht es ein starkes
europäisches Energienetz. Stürgkh: „Erst wenn wir es schaffen, dass
die günstige Windenergie der Nordsee Fabriken in Österreich antreibt,
schaffen wir es, Energiepreise langfristig zu senken. Es darf nicht
länger in den Händen von Trump und Putin liegen, wie viel wir für
unseren Strom zahlen.“
Klar ist: Nur ein Europa, das zusammenhält und zusammenarbeitet
sichert Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Wohlstand in
Österreich. Es braucht also gemeinsame Lösungen statt nationaler
Blockaden.