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NEOS: E-Control macht aus Systemnutzungsentgelte-Verordnung ein regulatorischen Nadelöhr

Wien (OTS) – Scharfe Kritik an der neuen
Systemnutzungsentgelte-Verordnung der E-
Control übt NEOS-Energiesprecherin Karin Doppelbauer: „Österreich
braucht günstigeren Strom, mehr Wettbewerb und endlich mehr Tempo
beim Ausbau einer modernen Energieinfrastruktur. Wir haben den Weg
für Investitionen in Stromspeicher mit dem ElWG geebnet. Doch statt
Investitionen zu erleichtern, macht die E-Control daraus jetzt ein
regulatorisches Nadelöhr. Das ist genau das Gegenteil dessen, was wir
brauchen!“

Besonders kritisch sieht Doppelbauer, dass die E-Control die
Möglichkeiten für den Ausbau von Stromspeichern durch zusätzliche
Einschränkungen deutlich verengt. „Wir brauchen
Milliardeninvestitionen in unsere Energiezukunft. Wer bereit ist,
dafür Geld in die Hand zu nehmen, braucht Planungssicherheit statt
neuer Hürden. Speicher sind ein essenzieller Bestandteil der
Transformation unseres Energiesystems. Es darf nicht sein, dass wir
politisch den Weg für moderne Technologien freimachen und die
zuständige Behörde ihn anschließend mit überzogenen Vorgaben wieder
verengt – das ist ein Schildbürgerstreich“, sagt Doppelbauer.

Auch bei den neuen Netzentgelten warnt Doppelbauer vor
zusätzlichen Belastungen für Haushalte, die von fossilen
Energieträgern auf klimafreundliche Technologien umsteigen.
Doppelbauer fordert daher eine rasche Überprüfung der neuen Regelung:
„Natürlich braucht es faire Regeln für die Finanzierung unserer
Stromnetze, aber Regulierung um des Regulierungswillens brauchen wir
absolut nicht, denn wir müssen Investitionen ermöglichen, nicht
erschweren.“