Wien (OTS) – Nach dem am 13. August aufgetretenen Verdacht eines
möglichen
Datenlecks hat das Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten (BMEIA) umgehend umfassende technische
Analysen in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten
eingeleitet.
Die bisherigen Untersuchungen zeigen klar: Die IT-Systeme des
BMEIA waren durchgehend sicher und zuverlässig geschützt. Es gibt
keine Hinweise auf ein Eindringen in die internen Systeme.
Vielmehr deuten die vorliegenden Erkenntnisse darauf hin, dass
einzelne Nutzerinnen und Nutzer von BMEIA-Webseiten auf ihren
persönlichen Geräten Ziel von Schadsoftware-Angriffen wurden. Die
Ursache eines möglichen Datenabflusses lag daher außerhalb des IT-
System des BMEIA.
Es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die vermutete
Quelle dieser Daten im Internet erstattet.
REISEREGISTRIERUNG WIEDER ONLINE
In Zusammenhang mit der Reiseregistrierung des BMEIA wurden in
einschlägigen Internetforen die Daten von insgesamt 76 Personen
festgestellt. Die betroffenen Personen wurden umgehend vom
Außenministerium verständigt.
Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Reiseregistrierung vorübergehend
deaktiviert. Sie steht nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Das Außenministerium arbeitet kontinuierlich daran, die
Schutzmaßnahmen seiner digitalen Services für das rot-weiß-rote
Sicherheitsnetz der Österreicherinnen und Österreicher weltweit immer
weiter zu stärken.
Weltweit an Ihrer Seite – wenns darauf ankommt.