Mobilitätsdialog 2026 bringt Schule und Industrie enger zusammen

Wien (OTS) – Die Mobilitäts- und Energiewende stellt Wirtschaft und
Bildung
gleichermaßen vor große Herausforderungen. Aufgrund des großen
Erfolgs im Vorjahr lud die HTL Wien West gemeinsam mit dem
Bundesverband eMobility Austria am 17. März 2026 bereits zum 2.
Mobilitätsdialog.

„Mit Initiativen wie dem Mobilitätsdialog stärken wir gezielt die
Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft und verknüpfen dadurch
Ausbildung und Praxis miteinander. Schülerinnen und Schüler erhalten
so nicht nur realitätsnahe Einblicke in Berufsfelder, sondern auch
einen erleichterten Einstieg in den Arbeitsmarkt“, betont die
Bildungsdirektorin für Wien, Elisabeth Fuchs.

Im Rahmen des Pressegesprächs wurde eine vertiefte Kooperation
zwischen schulischer Ausbildung und Wirtschaft vorgestellt. Ziel ist
es, die Fachkräfteausbildung gezielt zu stärken und junge Menschen
bestmöglich auf die Anforderungen der E-Mobilitätswende
vorzubereiten. Im Zentrum der Veranstaltung stand die direkte
Vernetzung zwischen Ausbildung und Praxis: Unternehmen erhielten die
Möglichkeit, mit potenziellen Fachkräften in Kontakt zu treten,
während Schülerinnen und Schüler Einblicke in aktuelle Entwicklungen
und Berufsfelder im Bereich Elektrotechnik, Elektronik sowie Energie-
und Mobilitätssysteme gewannen.

„Das Gelingen der Energie- und Mobilitätswende ist von vielen
Faktoren abhängig. Einerseits von Verfügbarkeit von Technik und
Sektorkoppelung, zu einem wesentlichen Anteil jedoch auch von
Fachkräften, welche komplexe Planungsleistungen für
Infrastrukturanlagen sowie die Errichtung, die Wartung und die
Entstörung dieser Infrastrukturen durchführen können. Auch wenn
digitale Tools den Planungsbereich zukünftig unterstützen können,
sind Expert/innen unabdingbar. Das Zusammenrücken von Wirtschaft und
Ausbildung ist daher Gebot der Stunde“, so Klaus Schimany,
Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands eMobility Austria, der durch
das Rahmenprogramm führte.

Auf einen Einstieg durch die Partnerfirma Siemens folgte eine
Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen aus Wirtschaft, Schule und
Bildungsverwaltung. Diese widmete sich den Fragen, wo Österreich in
der Mobilitäts- und Energiewende steht, welche Kompetenzen künftig
benötigt werden und welche Rolle Ausbildung und junge Fachkräfte
dabei spielen. Im Anschluss an das Bühnenprogramm hatten die
Besucher/innen die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre zu
vernetzen. Zahlreiche Unternehmen nutzten die Veranstaltung zudem, um
sich mit Schülerinnen und Schülern auszutauschen und konkrete
Perspektiven aufzuzeigen.